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Honda Civic

Basismodell mit drei Türen

Nach Fünftürer, Coupé und dem Kompaktvan Stream bringt Honda nun die dreitürige Variante des Civic.

31.07.2001

Der neue Honda Civic-Dreitürer ist eigentlich kein ausschließlich japanisches Auto. Denn als die Designer im Land der aufgehenden Sonne das Basismodell der siebten Generation des Kompaktwagens entwarfen, hatten sie den europäischen Markt im Visier. Auch bei der Wahl des Produktionsstandorts blieb Honda der gewählten Marschrichtung treu: Gebaut wird der Civic-Dreitürer – wie übrigens auch der Fünftürer – in England.

Dennoch kann der Kompaktwagen seine japanischen Gene nicht verleugnen. So gibt er sich von außen betrachtet unauffällig, aber grundsolide und im wahren Sinne des Wortes ohne große Ecken und Kanten. Glatte Flächen, kurze Überhänge, eine hohe Gürtellinie und ein nur wenig nach hinten abfallendes Dach prägen das Erscheinungsbild.

Schalten macht im neuen Civic viel Spaß

Dazu passt der Eindruck beim Fahren. Lob verdient vor allem die Schaltung des Dreitürers. Ihre fünf Fahrstufen lassen sich leicht und präzise einlegen. Der direkt aus der Mittelkonsole ragende Schalthebel ist griffgünstig platziert, und die Abstufung der einzelnen Gänge passt gut zur Motorcharakteristik der von autouniversum gefahrenen Variante mit 1,6-Liter-Motor und 110 PS (Grundversion: 1,4 Liter, 90 PS). Das ist auch gut so, denn fleißiges Schalten ist angesagt – der Motor bietet über das gesamte Drehzahlband nur wenig Durchzug. Auch bei hohen Drehzahlen bleibt das Triebwerk aber angenehm leise und nervt nicht mit Dröhngeräuschen. Die Bremsen mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und Bremsassistent packen kräftig zu.

Auch in schnell angegangenen Kurven bleibt das Fahrverhalten des Civic, für den kein ESP lieferbar ist, neutral. Doch sportliches Fahren ist ohnehin nicht die Domäne des Honda. Das liegt nicht allein am durchzugsschwachen Motor und der auf Komfort ausgelegten Federung, sondern auch an der elektrischen Servolenkung. Sie ist extrem leichtgängig und vermittelt deshalb wenig Fahrbahnkontakt.

Viel Platz vor allem auf den Vordersitzen

Zum zurückhaltenden Äußeren und den gutmütigen Fahreigenschaften gesellt sich ein großzügig geschnittener, unauffällig gestalteter Innenraum mit sehr guter Verarbeitungsqualität und viel Bedienkomfort. Vor allem auf den bequemen vorderen Sitzen bietet der Civic viel Platz, und auch im Fond müssen sich selbst groß gewachsene Passagiere nicht über Gebühr zusammenfalten. Da der neue Civic gegenüber seinem Vorgänger um 65 Millimeter höher ist und das Dach nur gering nach hinten abfällt, bleibt auch auf den hinteren Sitzen genügend Kopffreiheit. Zahlreiche Ablagefächer und ein 315 Liter fassendes Gepäckabteil stehen als Stauraum zur Verfügung.

Nur wenige Details geben Anlass zu Kritik. So verfügt zum Beispiel ausschließlich der Beifahrersitz über eine Einstiegshilfe für Fondpassagiere. Weder Lehne noch Sitzfläche gleiten allerdings in die ursprünglich eingestellte Position zurück, sobald der Sitz wieder zurück geklappt wird. Das macht lästiges Nachjustieren erforderlich. Und an der Lehnenseite des Fahrersitzes sucht man eine Entriegelungsmöglichkeit sogar vergeblich.

Die Basisversion kostet 28.300 Mark

Unter dem Strich vereint der Honda Civic – in der Basisversion mit 1,4-Liter-Motor und 90 PS 28.300 Mark teuer – typisch japanische Autotugenden: eine ordentliche Verarbeitung, gute Alltagsqualitäten und ein zurückhaltendes Design.

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