Eines müssen Jazz-Fahrer sicher nicht: einfach mal die Klappe halten. Das macht Hondas Neuauflage wie ihr Vorgänger von alleine. Eine ganze Horde von Klappmechanismen wartet nämlich darauf, die geteilte Fondsitzbank in verschiedenen Stufen umzulegen. Aber der Reihe nach: Die Sitzfläche schmiegt sich bei Bedarf wie ein Kinositz an die Rückenlehne und macht so Platz für eine Art mittlerer Kofferraum.
In dem lässt sich sogar ein Fahrrad locker quer verstauen. Ein kurzer Zug am Hebel in der oberen Sesselkante, und schon fluppt das ganze Konstrukt zu einer ebenen Ladefläche zusammen, ohne dass umständlich an den Kopfstützen gefummelt werden muss. Aus eben noch 399 Liter Kofferraum werden in wenigen Sekunden Minivan-Dimensionen. Raum-Kompetenz, bei der die übliche Kleinwagen-Konkurrenz nur neidisch-verschämt die Kofferraum-Abdeckung senkt. Klappt’s noch? Und wie. Wer sich für die 1,4- Liter-Variante entscheidet, bekommt auch ein flexibles Ladeboard, das entweder den Boden bedeckt oder wie eine kleine Hängematte zwischen den hinteren Federbeindomen der Beladung harrt.
Mini-Transporter
Zu guter Letzt flözen sich mit flachgelegter rechter Vordersitzlehne auch Transportgräuel wie ein 2,40 Meter langer Flachkarton längs durch den Jazz. Schon der Vorgänger hat einen exzellenten Ruf als Mini-Transporter, und der Neue setzt im Detail noch einen drauf. Gewachsen ist der in Deutschland bisher 93 000 Mal verkaufte Jazz ebenfalls. 5,5 Zentimeter in der Länge, aber keinen Millimeter in der Höhe. Bein- und Kopffreiheit reichen selbst für Großgewachsene locker aus. Die Frontpartie streckt sich vanartiger nach vorne, und die riesige Panorama-Scheibe samt Zusatzfenster in der ASäule gewährt eine gute Übersicht.
Mehr über:
Honda | Honda Jazz
Mehr über:
Honda | Honda Jazz






