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Hummer H3 Cabrio

Show Motion

Foto: Achim Hartmann, Beate Jeske 19 Bilder

Der amerikanische Hummer ist selbst in seiner kleinsten Version, dem H3, ein echter Hingucker. Eine vom deutschen Tuner Büsching gebaute Ausführung mit Cabrioverdeck setzt da noch eins drauf.

24.09.2007 Götz Leyrer

Den neuen Hummer H3, den die Amerikaner liebevoll Baby-Hummer nennen gibt es sogar eine Euro-Version, wie sie bisher nur für die Corvette und die verschiedenen Cadillac aus dem großen GM-Gehege vorgesehen war. Ein spezielles Hummer-Menü bietet jetzt die Firma Büsching in Sulingen an. Sie geht dem kleinen Hummer tief greifend an den Panzer. Das ursprünglich stählerne Dach weicht einer Kapuze aus hochwertigem Verdeckstoff.

Autos wie der Hummer bieten sich für eine solche Operation geradezu an, denn wie fast alle US-Trucks besitzt er keinen Aufbau, der sich dank ausgeklügelter Blechstruktur selbst tragen muss. Wer sich den H3 unten ansieht, entdeckt also eine vertraute Struktur, die sich in ähnlicher Form beim Chevy Pickup Colorado wiederfindet. Allerdings zeigt die offene Büsching-Variante, dass das ursprüngliche Blechdach doch einen Teil zur Steifigkeit der Karosseriestruktur beiträgt.

Pickup im Profil

Der Cabrio-Hummer wird von Bodenwellen nicht unbeträchtlich erschüttert und zittert dann spürbar in seinen Fugen. Früher, als dies bei Cabrios die Regel war, hätte man darüber locker hinweggesehen. Bei geschlossenem Dach erscheint das Hummer-Styling etwas verwässert, der schräge Abschluss der Heckpartie will nicht so recht zu dem ansonsten von rechten Winkeln dominierten Look passen. Aber sobald die Stoffkapuze einmal hinter der Rücksitzbank zusammengefaltet ist, stimmt das Bild wieder. Im Profil zeigt der Hummer dann eine Pickup-Linie.

Wer es ganz genau nimmt, wird den offenen Hummer nicht als Cabrio bezeichnen, weil auch bei dieser Version die dicken Rahmen der vier Türen standfest bleiben. Über mangelnde Frischluftzufuhr wird sich trotzdem niemand beklagen müssen. Der draußen herrschende Sturm bleibt auch dann allgegenwärtig, wenn die Unbilden der Witterung mittels des geschlossenen Verdecks ausgesperrt werden. Die Windgeräusche, die von der Stoffkapuze ausgehen, sind beträchtlich und sorgen dafür, dass der Hummer-Pilot den rechten Fuß nicht bedenkenlos nach unten drückt und lieber etwas langsamer unterwegs ist.

Ein Hummer ist ein Cruiser

Ein Hummer ist ein Cruiser, gemacht für gemütliches Dahinrollen und natürlich auch das Schaulaufen vor einem staunenden Publikum. Gerade dabei hat die offene Version, wen wundert’s, ihre Nase viel weiter vorn als jeder fauchende Supersportwagen.

Der H3 muss sich mit fünf Zylindern begnügen. In seiner jüngsten Version wurde der Hubraum des Fünfzylinders vergrößert, was aber nichts daran ändert, dass dieser Motor in einem Schwergewicht wie dem über zwei Tonnen wiegenden Hummer kein entspanntes Dasein führen kann. Mit den effektiven Fahrleistungen darf man schon wegen des grundsätzlich behäbigen Hummer-Charakters zufrieden sein. Sobald ein engagierter Vortrieb gewünscht wird, schaltet die Vierstufenautomatik in ihren weit gespreizten Gängen hektisch hin und her, der Motor verliert seinen normalerweise zurückhaltenden Umgangston und dokumentiert seine Anstrengungen durch gequältes Brummen

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