Das gab es noch nie: einen Kombi von Jaguar. Er ist das Resultat der Wachstumsphilosophie durch zunehmende Modellvielfalt. Ihr haben sich heute fast alle Automobilhersteller verschrieben – auch die feine britische Marke mit der Wildkatze im Wappen. Formal macht der Estate eine durchaus gefällige Figur, wenngleich böse Zungen behaupten, sein rundliches Kombiheck trage Züge des soeben abgelösten Artgenossen Volvo V40. Um eine eigenständige optische Note bemüht sich vor allem die breite Chromleiste über der Nummerntafel. Dem Premiumanspruch der Marke Jaguar verpflichtet, will der Estate natürlich kein Schwertransporter für Handwerker, sondern vielmehr ein schicker Lifestyle-Kombi sein. Das unterstreicht der mit feinem Teppich ausgeschlagene Laderaum. Durch Umklappen der asymmetrisch geteilten Rücksitzlehne vergrößert sich sein Fassungsvermögen von 445 auf maximal 1415 Liter.
So gesehen spielt der Estate in einer Liga mit Audi A4 Avant und BMW Dreier Touring. Bietet er auch praktische Details? Beim Umklappen bleiben die Kopfstützen am Platz, unter dem Kofferraumboden gibt es oberhalb des Notrades diverse Fächer für Kleinkram und eine Zwölf-Volt-Steckdose. Vier federbelastete Verzurrösen und eine flexible Abdeckung gehören ebenso zur Serienausstattung wie das separat öffnende Heckfenster und die weit aufschwingende Heckklappe, unter der auch 1,80-Meter-Personen aufrecht stehen können.
Jaguar X-Type-Kombi: Real Estate
Reichlich Stauraum war bei Jaguar noch nie ein Thema, ein Kombi schon gar nicht. Jetzt erweitern die Briten die Modellreihe des X-Type um den Estate, dessen Heck reichlich Platz bietet.
Autor: Werner Schruf





