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Jaguar XKR 75 bei letzten Abstimmungsfahrten

Exklusive Fahrt im Jubiläumsmodell

Jaguar XKR 75 Foto: Jaguar 13 Bilder

Im Jaguar XKR 75 begleiten wir exklusiv die Fahrwerksingenieurin bei den letzten Abstimmungsfahrten. Das Sondermodell zum 75-jährigen Firmenjubiläum soll mit 530 PS und 655 Nm für die Straße und Rennstrecke geeignet sein.

16.08.2010 Christian Gebhardt Powered by

Nur 75 Exemplare des Sportcoupés werden anlässlich der 75-jährigen Firmenjubiläums gebaut. Eine kleine Leistungsspritze darf da nicht fehlen: Aus 510 werden im Jubimodell 530 PS. Das maximale Drehmoment steigt im Jaguar XKR 75 von 625 auf 655 Newtonmeter.

Theoretisch ist noch mehr Leistung möglich

"Außerdem hat der XKR 75 härtere Feder- und Dämpferraten, und der Schwerpunkt liegt 10 mm niedriger als beim normalen Jagaur XKR", sagt Jaguar-Entwicklerin Michelle O‘Connor, während sie den 75er über die Landstraßen rund um Welshpool in Wales steuert. Landstraße? Kaum breiter als eine Hofeinfahrt und welliger Asphalt wie ein Flickenteppich. "Hier muss jeder Jaguar bestehen, bevor wir auch mal auf die Nordschleife gehen", erklärt die Fahrwerksspezialistin, die neben britischen Autos auch italienische Sportwagen faszinieren.

"Ich liebe Schuhe, daher mag ich alles Italienische, auch Autos", verrät O‘Connor. Noch mehr Faszination soll auch der in Stratus Grau lackierte Jaguar XKR 75 versprühen. Neben einer kerniger klingenden Sportabgasanlage trägt das Editionsmodell rot eingefärbte Bremssättel und dunkelgraue 20-Zoll-Leichtmetallräder. Außerdem rollt die Sondervariante mit dem Speed Pack vom Band.

Die Jaguar-DNA muss stimmen

Und wie könnte das nächste Modell in der XK-Familie aussehen? "Theoretisch ist noch mehr Leistung möglich", erklärt Technikerin Michelle O‘Connor. Auch eine Neuauflage des Jaguar XKR-S wäre eine Option. "Hauptsache die emotionale Jaguar-DNA stimmt, wir verkaufen ja keine Waschmaschinen."

Portrait der Jaguar-Entwicklerin Michelle O‘Connor

"Mein Vater fuhr Rennwagen, und meine Mutter ist als Beifahrerin Seitenwagenrennen gefahren. Sie war quasi der Schmiermaxe", verrät Michelle O‘Connor lächelnd, woher ihre Leidenschaft für Autos kommt. "Da war der Traumjob schnell klar", sagt die Fahrwerksingenieurin im Jaguar-Entwicklungsteam um Cheftester Mike Cross. Nach dem Studium der Fahrzeugtechnik an der Michigan State University begann O‘Connor ihre Karriere 1994 bei Chrysler, bevor sie 2003 zu Jaguar wechselte.

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