Hat bei Jaguar die kontemplative Ruhe Einzug gehalten, wie man sie Indern und anderen Asiaten gern nachsagt? Nein, keineswegs - die unmittelbar bevorstehende Übernahme des britischen Traditionsunternehmens durch den indischen Tata-Konzern hat einen ungeahnten Tatendrang freigesetzt. In einer limitierten Serie von 200 Exemplaren bringt die Raubkatzen-Company nun eine besonders sportliche Variante des ohnehin schon recht flotten XKR Coupés - den 280 km/h schnellen XKR-S. Die Hälfte des Produktionsvolumens wird ab August nach Deutschland kommen; der Rest teilt sich auf Großbritannien und andere europäische Länder auf.
Für einen Mehrpreis von knapp 20.000 Euro bekommt der gut betuchte Kunde ein zwar weitgehend serienmäßig belassenes Auto, das mit tiefer gezogener Front- und Heckschürze (mit Diffusor-Anmutung und Heckspoiler), neuen Seitenschwellern und einem deutlich aufgewerteten Innenraum.
Jaguar XKR-S
Jaguar bringt mit dem XKR-S den schnellsten Seriensportwagen seit dem XJ 220 auf die Straße. Das 116.900 Euro teure Auto ist ein Hammer, geht wie der Teufel, bremst wie ein Düsenjäger bei der Schubumkehr und klingt bärig gut.
Autor: Eberhard Kittler



