Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Kia Sportage im Fahrbericht

Neuauflage des koreanischen SUV

Kia Sportage Foto: Kia 9 Bilder

Die dritte Generation des kompakten SUV Kia Sportage, dem Schwestermodell des Hyundai ix35, verbindet weitgehend bewährte Technik mit ambitioniertem Design. auto motor und sport zeigt den Koreaner im ersten Fahrbericht.

11.07.2010 Jörn Thomas

Geschmacksneutrales Allerweltsdesign, automobiles Graubrot – so oder ähnlich haben sich die Vorurteile gegenüber Korea-Marken in den Köpfen betoniert. Doch spätestens seit Ex-VW-Mann  Peter Schreyer sich bei Kia um das Design kümmert, bröselt der Vorurteils-Fels. Stück für Stück ersetzt die Hyundai-Tochter ihre unauffälligen Mitschwimmer durch Charaktertypen. Nun ist der Kompakt-SUV Kia Sportage dran.

Wie gehabt teilt der seine technischen Grundlagen mit dem Hyundai-Schwestermodell – hier dem ix35 -, gibt jedoch karosseriemäßig stärker Kante. Länger, breiter und niedriger als der Vorgänger, zeigt die dritte Kia Sportage-Generation, wohin die Reise geht. 

Kia Sportage 3:27 Min.

Kia Sportage ist kein tapferer Geländestampfer

Nix mit tapferem Geländestapfer, der Kia Sportage soll sich – obwohl für rund 1.800 Euro extra mit elektronisch gesteuertem Allradantrieb erhältlich – vor allem auf Asphalt profilieren. Um diesen metropolen Anspruch optisch zu unterstreichen, schrumpft die Schreyer-Truppe den Anteil der seitlichen Glasflächen, ersetzt diese durch Blech, wodurch der 4,44 Meter lange Kia Sportage im Fahrbericht massiver, dynamischer, ja fast schon grimmig erscheint. Das hat allerdings negative Folgen für die Übersichtlichkeit. Innen bemüht sich der Sportage mit Instrumenten in Röhrenoptik sowie farblich und materialmäßig differenzierten Flächen um Abgrenzung zur Konkurrenz.

Segmenttypisch erleichtert der Fünfsitzer den Alltag mit erhöhter Sitzposition, einfachem Einstieg, ausreichend Ablagen und einfacher Bedienbarkeit. Bei der Variabilität endet die Fantasie allerdings: Rücksitzlehnen umklappen, das war's. Heraus kommt ein Laderaum mit Stufe, der bis zu 1.353 Liter aufnimmt (480 Liter Standard bis zur Fensterlinie). Am anderen Ende des Kia Sportage trifft man Bekannte. Zum Marktstart im August stecken erst einmal modifizierte Zweiliter- Motoren hinter dem Tiger-Grill, ein Diesel und ein Benziner.

Kia-SUV mit Mehrlenkerachse und mechanisch variablen Dämpfern

Für den Kia Sportage kommen Ende 2010 ein 1,6 Liter großer, direkt einspritzender Saugbenziner sowie ein 1,7-Liter-Diesel hinzu, jeweils mit Start-Stopp-System erhältlich. Turbobenziner mit 1,4 und 1,6 Liter pfeifen jedoch schon hinter den Mauern der Versuchsstrecken mit den Ladern. Die beiden Zweiliter-Sportage dürfen sich jetzt schon auf der Teststrecke in Namyang beweisen. Der 136-PS-Diesel legt mit 304 Newtonmetern stämmig los, wird erst bei hohen Drehzahlen etwas vorlaut. Der Kia Sportage Benziner liefert die höhere Spitzenleistung, jedoch weniger Drehmoment und verzichtet ebenfalls auf besonders leisen Lauf.

Beim Fahrwerk gibt es etwas Neues: Blieb die Vorderachse weitgehend unangetastet, arbeitet hinten eine Mehrlenkerachse mit mechanisch variablen Dämpfern. Diese regeln den Ölfluss mittels Ventilen je nach Dämpferhub (amplitudenselektiv). Herauskommen soll ein bei normaler Fahrt komfortables Abrollen mit der nötigen Strenge bei härteren Aufgaben. Ob das klappt, ließ sich in Korea nicht überprüfen, da sowohl die Fahrwerksabstimmung als auch die elektrische Lenkung für Europa ein modifiziertes Setup erhalten. Auf griffigem Untergrund sind die allradgetriebenen Versionen mit Frontantrieb unterwegs, erst bei Schlupf beteiligen sich die Hinterräder an der Kraftübertragung, bis 40 km/h ist eine 50:50-Verteilung zwischen den Achsen sperrbar.

Kia Sportage mit Sechsganggetriebe überschreitet die 20.000-Euro-Marke

Die Kraftübertragung des Kia Sportage im Fahrbericht läuft über Sechsganggetriebe (2.0 Benziner Fünfgang), wahlweise bei den Zweilitern auch über ein bereits aus dem Sorento bekanntes Sechsstufen-Automatikgetriebe. Damit überschreitet der Kia Sportage spürbar die 20.000-Euro-Marke; wer diese nur ankratzen möchte, muss zur 2WD-Basis greifen. Wie üblich spendiert Kia neben einer ordentlichen Serienausstattung inklusive Klima und Stereoanlage mit iPod-Anschluss noch eine Sieben- Jahres-Garantie. Gut möglich also, dass man jetzt öfter das Tiger-Gesicht des Sportage die Chromzähne fletschen sieht.

Umfrage
Wie gefällt Ihnen das neue Kia-Styling?
Ergebnis anzeigen
Technische Daten
Kia Sportage 2.0 CRDi 2WDKia Sportage 2.0 CVVT 2WD
Grundpreis24.480 €21.680 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe4440 x 1855 x 1635 mm4440 x 1855 x 1635 mm
KofferraumvolumenVDA465 bis 1353 L465 bis 1353 L
Hubraum / Motor1995 cm³ / 4-Zylinder1998 cm³ / 4-Zylinder
Leistung100 kW / 136 PS (320 Nm)120 kW / 163 PS (195 Nm)
Höchstgeschwindigkeit182 km/h184 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h10,8 s10,4 s
Verbrauch5,9 L/100 km7,6 L/100 km
Alle technischen Daten anzeigen
Neu Registrieren

Erstellen Sie ein kostenloses Profil und profitieren Sie von vielen Vorteilen

  • Zugriff auf alle technischen Daten
  • Artikel kommentieren
  • Teilnahme an Gewinnspielen
  • Schneller PDFs kaufen
  • 360° Ansichten von Autos
  • Exklusives PDF-Bonus-Programm
Kostenlos anmelden
Login mit Ihrem Profil
    Anzeige
    Kia Sportage MY 2016 Fahrbericht Kia Sportage ab 194 € im Monat Leasing & Vario-Finanzierung Jetzt Fahrzeug konfigurieren
    Kia Sportage Kia Bei Kauf bis zu 17,79% Rabatt Jetzt Fahrzeug konfigurieren
    Kommentar schreiben

    Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

    Neues Heft
    Empfehlungen aus dem Netzwerk
    Gebrauchtwagen Angebote
    Whatsapp
    Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden