Ist mangelhafte Qualität der Preis, den man zahlen muss, wenn man sich für ein nur 9.990 Euro teures Auto entscheidet?
Lada Priora 2171 mit mangelhafter Qualität schon bei der Auslieferung
Scheinbar ja, denn schon ein Blick in das Cockpit lässt vermuten, dass Verarbeitungsqualität weit hinten im Lastenheft der russischen Autobauer stand: schief eingebautes Lenkrad, schlecht eingepasste Verkleidungen, und im Kofferraum sieht es nicht besser aus. Immerhin, das Platzangebot für Fahrer und Beifahrer im Lada Priora ist gut, aber die Sitze wirken schon neu durchgesessen. Im Fond fehlen Beinfreiheit und eine dritte Kopfstütze. Ohnehin wird bei der Sicherheitsausstattung gespart: Gerade mal ABS und zwei Airbags sind an Bord, mehr gibt es auch gegen Aufpreis für den Lada Priora 2172 nicht.
Laut brummender Benzinmotor im Lada Priora 2172
Laut brummt der Lada Priora Vierzylinder, während er sich das Drehzahlband hinaufvibriert, wobei er allerdings überraschend kräftig wirkt. Das schaukelige und untersteuernde Fahrverhalten ist von gestern, der Gasverbrauch des Lada Priora mit 9,1 L/100 km immerhin durchschnittlich.
Die Gasanlage für den Lada Priora 2172 kostet fast ein Viertel des Kaufpreises
Allerdings ist der Gas-Anlagen-Füllstutzen unpraktisch weit unten am Heck des Lada Priora angebracht, und ob die Anlage sparen hilft, bleibt angesichts des Preises von 2.350 Euro - fast ein Viertel des Wagenpreises - zweifelhaft. Aber einerlei, ob mit oder ohne Gas-Anlage, viel spricht nicht für einen Lada Priora.






