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Mazda 6

Leichtgesicht

Foto: Hersteller 5 Bilder

Größer, aber leichter: Die zweite Auflage des Mazda 6 verspricht, diesen Widerspruch durch konsequente Evolution zu lösen – und außerdem einen eleganten, eigenständigen Auftritt hinzulegen.

19.11.2007 Jörn Thomas

Sie haben es wieder getan: Der neue Mazda 6 ist länger, breiter und höher als sein Vorgänger. Mit 4,76 Metern parkt der als Stufen- und Schrägheck erhältliche Mittelklässler damit haargenau neben Mondeo, Laguna und Co. Und mit ihm der dynamische Anspruch der Marke.

Um den liebevoll gepflegten Zoom- Zoom-Effekt plus Verbrauchsreduktion soll sich eine Kombination aus günstigerer Aerodynamik, geringerem Gewicht und weiter entwickelten Komponenten kümmern. So optimiert Feinarbeit von der Frontschürze bis zum Unterboden den cW-Wert von 0,30 auf 0,27.

Ein Fortschritt, den der Mazda 6 durch ruhige Linien, einen Verzicht auf Konvex-konkav-Stakkato sowie durch herausmodellierte Radhäuser und akzentuierte Schweller auch visualisiert. Das Ganze soll sanft und spannungsgeladen wirken, so Chefdesigner Youichi Sato, der gleich noch einen Schnellkurs in Design-Philosophie hinterher- schiebt.

Danach steht der Begriff Yugen für Harmonie – erkennbar an den Radhäusern, Rin für Stärke und Spannung, siehe seitliche Lichtkante, und schließlich Seichi für Detailtreue, die sich unter anderem im feinen Scheinwerferdesign manifestiert.

Der Innenraum soll ebenfalls von der hochwertigeren Ausrichtung profitieren, was allerdings nur zum Teil verwirklicht wurde. Die harten Oberflächen auf der linken Seite des Armaturenträgers sowie unkaschiertes Hartplastik an Mittelkonsole, Handschuhfach und den Tasten für die Sitzheizung dokumentieren eine kostenoptimierte Kalkulation.

Bei der Ergonomie lässt Mazda dagegen nichts anbrennen. Der 6 hält neben einer passenden Sitzposition auch körpergerecht geformte Sitze vorn bereit. Hinten findet sich dagegen wenig Kontur, während die Kopffreiheit unter der modisch abfallenden Dachlinie leidet.

Dafür kommt der neue Mazda 6 seinem Fahrer buchstäblich entgegen: Der Schalthebel ist höher und weiter links als bisher positioniert. Wie gehabt klackt er auf kurzen, klar definierten Wegen durch die sechs Gänge. Das hilft, den Zweiliter-Benziner auf Trab zu halten. Er legt unauffällig-kultiviert los, schiebt aber erst im mittleren Bereich angemessen, um dann selbst vor Drehzahlen jenseits der 6000er- Marke nicht zurückzuschrecken.

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