Ein Marktrenner ist der Xedos 9, den deutsche Mazda-Händler im vergangenen Jahr spärliche 360 Mal unter die Leute brachten, nicht gerade. Dennoch hält die deutsche Mazda-Zentrale an dieser Limousine aus dem Nobelsegment fest. Grund: Man will für Kunden, die vom 626 aufsteigen wollen, nach wie vor ein Angebot im Programm haben.
Die Karosserie ist jetzt verwindungssteifer
Künftig wird es nur noch ein einziges sein. Denn die Ausführung mit 2,0 Liter Hubraum entfiel ebenso wie die mit 2,3- Liter-Miller-Motor. Übrig blieb der Xedos 9 mit 163 PS starkem 2,5-Liter-V6, der für das Modelljahr 2001 überarbeitet wurde. Abgesehen von höherer Biege- und Verwindungssteifigkeit und der markanteren Front blieb die Karosserie unverändert. Für höheren Abrollkomfort und besseres Handling sorgen Achsträger aus Leichtmetall, größere Stoßdämpfer und eine direkter ausgelegte Lenkung. Die Bremsen bekamen größere Scheiben.
Mit Automatik wirkt der Xedos temperamentlos
Leider wird der kultivierte, aber nicht sonderlich kräftige V6 ausschließlich mit einer Vierstufen-Automatik gekoppelt. Sie schaltet sehr weich und sehr häufig, dämpft das Temperament der 163 Pferdestärken aber mehr, als dem Fahrer lieb sein kann. So ist der Xedos 9 eher ein Auto zum Gleiten als zum Hetzen, zumal auch die weitere technische Ausrüstung (ABS ja, ESP nein) eher für das eine als für das andere spricht.
Traktionskontrolle und Seiten-Airbags hat der Fronttriebler serienmäßig, Komfortdetails wie elektrisch einstell- und beheizbare Sitze, Klimaautomatik und Tempomat ebenfalls. Ein Navigationssystem kostet 2.990 Mark.






