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Mercedes C 220 CDI T-Modell

T liegt im Trend

So fährt sich die 143 PS starke Dieselversion des C-Klasse-Kombis.

10.02.2001

Weltweit eilen die Schwaben von einem Verkaufserfolg zum nächsten. Und mit dem neuen T-Modell der C-Klasse gießt Konzern-Boss Jürgen Schrempp noch mehr Öl ins Feuer. Denn das soll ab September den Amis auch den klassischen Kombi wieder schmackhaft machen.

Das Kofferraumvolumen ist geschrumpft

Deutsche Käufer des T-Modells dürfen sich sogar ein halbes Jahr früher freuen. Bereits im März macht das junge Transporter-Modell die Baureihe der C-Klasse komplett. Während sich der Vorgänger erstmals im Kombi-Segment etablieren musste, wird’s die zweite Generation leichter haben. Den Titel des Lademeisters in dieser Klasse beansprucht der Neue allerdings nicht. Stattdessen setzt er mit seiner extrem schräg abfallenden Heckscheibe noch konsequenter auf ein sportlich-elegantes Design. Die Folge: Das Kofferraumvolumen ist geschrumpft. Statt 465 bis 1510 Liter wie beim Vorgänger stehen nur noch 470 bis maximal 1384 Liter zur Verfügung. Dafür übertrifft der neue Kombi den alten beim Platzangebot. Und noch etwas kann er besser: Weil jetzt auch die Rücksitzbank asymmetrisch geteilt umgeklappt werden kann, ist die 1,5 Quadratmeter große und mit feinem Veloursteppich ausgeschlagene Ladefläche so eben wie eine Schreibtischplatte. Die Kopfstützen können übrigens ruhig stecken bleiben, wenn sich der Fünfsitzer in einen zweisitzigen Lastentransporter verwandelt.

Überall finden sich durchdachte Details

Durchdachte Mercedes-Qualität zeigt sich noch in anderen Details. Kippt man zum Beispiel die umgeklappte Rücksitzbank wieder runter, fällt sie fast so satt zurück wie die Türen ins Schloss - und die Gurtschlösser sind gleich wieder an der richtigen Stelle. Total einfach funktioniert auch die Laderaumabdeckung. Die gleitet beim Zuziehen nicht nur so leicht durch die Führungsschienen wie ein Delphin durchs Wasser, sondern schnellt beim Antippen - beispielsweise mit dem Ellenbogen - automatisch in die Ausgangsposition zurück. Viel besser lässt sich nun auch das serienmäßige Trennnetz befestigen, weil es erst nach dem Einhängen unter Spannung steht.

Die Fahrleistungen des Diesel sind super

Und wie fährt sich das neue T-Modell? Genauso problemlos wie die Limousine. Das Fahrwerk wurde wegen der höheren maximalen Zuladung etwas straffer abgestimmt, ist aber immer noch komfortabel. Und der durchzugsstarke, elastische Direkteinspritzerdiesel des C 220 CDI mit 143 PS macht auch im T-Modell eine gute Figur. In der Laufkultur sucht dieser Vierzylinder seinesgleichen. Überholen? Kein Problem, denn die Fahrleistungen - nach Werksangaben läuft der Kombi 213 km/h Spitze - sind super. Allein die leichte Anfahrschwäche unter 1800 Umdrehungen und der hakelig einrastende Rückwärtsgang wären noch verbesserungsfähig.

Das gilt auch für den Preis. Happige 63.616 Mark - 4.442 Mark mehr als für die Limousine - sind selbst für einen Edel-Kombi viel Geld, zumal hier eine Klimaautomatik und eine Niveauregulierung noch nicht mal serienmäßig sind.

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