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Mercedes CLK 500 ISG

Starter frei

Foto: Beate Jeske 7 Bilder

Mercedes hat zwölf Prototypen mit Starter-Generatoren ausgerüstet und damit aus den CLK-Coupés Mikro-Hybrid-Autos gemacht. Fahrbericht.

21.12.2005

Beim Thema Hybrid kann man schon mal den Überblick verlieren. Es gibt Vollhybride, milde Hybride und Mikrohybride, und deren Gemeinsamkeiten sind kleiner, als man annehmen könnte. Dabei wollen alle Systeme das Gleiche: Benzin oder Diesel sparen.

Mercedes hat vor drei Jahren ein Projekt zum Thema Mikrohybrid im CLK 500 gestartet, bei dem ein Elektromotor zwischen Verbrennungsmaschine und Automatikgetriebe sitzt. Integrierter Starter-Generator nennt der Fachmann solche Systeme, kurz ISG.

Aufgabe des Elektromotors ist es, den normalen Anlasser zu ersetzen und zusätzlich im Schiebebetrieb wie ein Fahrrad-Dynamo Strom zu erzeugen, um so eine Batterie aufzuladen. Die gespeicherte Energie kann den Verbrennungsmotor beim Anfahren oder Beschleunigen unterstützen, die Techniker nennen es boosten.

Vor allem wird die Energie aber gebraucht, um den Motor zu starten. Und das geschieht bei einem ISG-Auto häufig, denn ISG wird sinnvollerweise mit Start-Stopp-Technik verknüpft, die den Verbrennungsmotor sofort nach dem Anhalten abschaltet.

Schließlich lässt sich mit dieser Technik vor allem in der Stadt bis zu zehn Prozent Kraftstoff sparen. Motor an, Motor aus, und zwischendurch ein wenig Strom in einen Akku laden – das klingt eigentlich ganz einfach, ist es aber nicht.

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