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Mercedes GLE 250d und 500e im Fahrbericht

Was kann Daimlers SUV mit dem neuen Namen?

Mercedes GLE 250d 500e Foto: Sebastian Renz 26 Bilder

Mercedes nennt sein SUV jetzt GLE statt ML. Womit wir auch schon die bedeutendste Änderung erwähnt hätten. Oder fährt er sich doch anders? Der Einstiegs-GLE, der 250d im Fahrbericht. Dazu: erste Fahrt im Plug-In-Hybrid GLE 500e.

23.06.2015 Sebastian Renz Powered by

Später am Tag wird es gelten, mit einem Mercedes GLE eine Steigung von 80 Prozent zu erklimmen und eine Brücke zu überqueren, die aus zwei wackeligen Bretten besteht. Damit an der Geländetauglichkeit dieses Autos, das als ML startete und nun GLE heißt, keine Zweifel aufkommen.

Mercedes GLE jetzt auch mit Heckantrieb

Doch selbst den herben Offroadern gehen so langsam die Aufgaben aus – und immer seltener die Straße. So geht es beim Mercedes GLE nun vor allem um Effizienz. Daher bietet Mercedes den GLE nun auch ohne Allrad an – in der Basisversion 250d (53.967 Euro), der dann lediglich 140 g CO2/km verbläst, was für Flottenmanager wichtig ist. Für uns andere rechnen wir lieber mit den 5,4 l Diesel/100 km, die der erste und bisher einzige hinterradgetriebene GLE verbrauchen soll.

Mercedes GLE 500e mit 30 km elektrischer Reichweite

Weniger, nämlich offiziell 3,3 Liter Super/100 km geht nur beim Mercedes GLE 500e (73.899 Euro), dem Plug-In-Hybrid. Bei dem kooperiert der 333 PS starke V6-Turbobenziner mit einem 85 kW starken E-Motor (442 PS Systemleistung). Er bekommt seine Kraft von einer 8,7 kWh großen Batterie, die den Kofferraum vollpackt, dafür aber Energie für 30 rein elektrisch betriebene Kilometer bereitstellen soll.

Auf der ersten Fahrt übertraf sie das sogar noch. Bis zu 120 km/h genügt alleine der E-Motor für Vortrieb. Verlässt ihn die Kraft, schaltet sich der V6 sacht zu, brummelt allerdings mitunter etwas unwirsch bei Drehzahlen knapp über 1000/min. Alles eher gemütlich also im 500e, der zu besonnenem Fahren erzieht, dabei leise bleibt und komfortabel. Sacht schaltet auch die Siebenstufenautomatik durch die Gänge, ja sachter eigentlich als der neue Neunstufenautomat, den wir jetzt im Mercedes GLE 250d 4 Matic fahren.

9-Gang-Automatik im Mercedes GLE 250d

Die senkt Verbrauch und Geräuschniveau des 2,1-Liter-Vierzylidners mit weiter Spreizung und knappen Gangsprüngen. Doch in ihrer Partnerschaft mit dem kleinen Diesel sorgt sie sich beständig um dessen Durchzugskraft, kramt dauernd andere Gänge hervor, lässt den Selbstzünder ungeschickt drehen, wenn er besser mit Drehmoment drückte.

Das passt dann nicht so recht zum Charakter des Mercedes GLE, der sich eigentlich nur sehr unwesentlich vom alten ML unterscheidet. Etwas komfortabler geworden ist er im Komfort-Modus der adaptiven Dämpfer und etwas sportlicher im – Sie ahnen es – Sport-Modus. Es gibt nun weitere Sicherheitsextras bis hin zum beheizbaren Scheibenwischsystem. Dazu haben sie ihm die Bedienung aus der S-Klasse ins Cockpit eingepasst.

Mercedes GLE weiterhin geräumig

Aber mit seinem unverändert enormen Platz- und Gepäckpotenzial, sowie bekannten Motoren bleibt Mercedes‘ großer SUV mit anderer Bezeichnung das, was er schon als ML immer war: ein namhafter SUV.

Technische Daten
Mercedes GLE 250 d 4Matic
Grundpreis57.001 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe4819 x 1935 x 1796 mm
KofferraumvolumenVDA690 bis 2010 L
Hubraum / Motor2143 cm³ / 4-Zylinder
Leistung150 kW / 204 PS (500 Nm)
Höchstgeschwindigkeit210 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h8,6 s
Verbrauch5,7 L/100 km
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