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Neuer VW Tiguan Allspace (2017) im Fahrbericht

Wie groß und artig fährt der 7-Sitzer-SUV?

VW-Tiguan-Allspace-im-Fahrbericht Foto: VW 21 Bilder

Ab September 2017 hat auch VW einen großen SUV mit 7 Sitzen im Programm. Er heißt VW Tiguan Allspace und es gibt ihn auch mit günstigem Frontantrieb. er ist genauso groß wie der Skoda Kodiaq und soll ab rund 28.000 Euro zu haben sein. Wie fährt das Kompakt-SUV nach Verlängerung?

15.12.2016 Jens Katemann 1 Kommentar Powered by

Man muss schon genau hinschauen, welcher Tiguan nun der lange und welcher der kurze ist. Dick eingestaubt stehen die Testwagen in der Hitze von Uptington, Südafrika. Dort, wo das Thermometer schon mal über 50 Grad Celsius anzeigt, testet VW seine Fahrzeuge auf Herz und Nieren. Packt es die Klimaanlage? Knarzt oder klappert noch etwas? Hier finden die Ingenieure vor dem Produktionsstart noch die letzten Fehler.

VW-Tiguan-Allspace-im-Fahrbericht
Verlängert zum Siebensitzer 37 Sek.
VW-Tiguan-Allspace-im-FahrberichtFoto: VW
Den um 11 cm verlängerten Radstand merkt man dem Tiguan durchaus an. Die Abmessungen kommen vom Konzernbruder Skoda Kodiaq.

Der VW Tiguan Allspace ist 21 Zentimeter länger

Bevor die Testfahrt mit dem Vorserienmodell losgeht, machen wir den Raum-Check. Der Tiguan Allspace ist insgesamt 21 Zentimeter länger und verfügt über einen um elf Zentimeter längeren Radstand. Von dem profitieren die Fondpassagiere, die ein spürbar üppigeres Platzangebot vorfinden. Zudem wächst das Kofferraumvolumen von 615 auf 733 Liter. Klappt man die Rückbank (Sitz in der Mitte sehr schmal) um, gehen 229 Liter mehr in den langen Tiguan rein.

Auf den zwei Sitzen in der dritten Reihe finden Kinder ausreichend Platz, für Erwachsene ist die Kopffreiheit schon sehr gering. Auch der Zustieg ist eher etwas für Gelenkige. Also schnell die Beine wieder entfalten und sich aus dem Kofferraum zwängen, denn vorne sitzt es sich doch deutlich besser. Das gut verarbeitete Cockpit des Allspace entspricht eins zu eins dem des kurzen Tiguan. Das gilt auch für die bequemen Sitze und die hohe Sitzposition. Am Federungskomfort gibt es auch auf den verrotteten Asphaltstrecken Südafrikas nichts zu beanstanden. Und da Länge ja bekanntlich läuft, gibt sich der Allspace geradeaus unverwüstlich. Um die Ecke geht es dagegen nicht so zackig wie im kurzen Bruder, aber dafür ist er halt auch nicht gemacht.

VW-Tiguan-Allspace-im-FahrberichtFoto: VW
Der Federungskomfort ist auch auf Schotterpisten immernoch sehr gut.

Motoren mit mindestens 150 PS

Das Motorenprogramm ist etwas überschaubarer als beim normalen Tiguan. Los geht es mit dem 150 PS-starken Benziner 1.4 TSI (die Umstellung auf den neuen 1.5 TSI erfolgt erst später), den es wahlweise auch mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe (DSG) gibt. Das System mit Haldex-V-Kupplung und die Antriebskennlinien lassen sich über einen Drehregler Schnee-, Straßen- oder Geländebetrieb programmieren.

Darüber rangiert der Zweiliter-Turbobenziner mit 180 und 220 PS. Er ist nur in Kombination mit DSG und Allrad zu haben. Der Einstiegsdiesel mit 115 PS bleibt dem kleinen Tiguan vorbehalten. Wer einen Allspace will, muss mindestens 150 PS nehmen – wahlweise mit Allrad oder DSG. Mit 190 und 240 PS ist Allradantrieb und DSG automatisch dabei.

VW-Tiguan-Allspace-im-FahrberichtFoto: VW
Das Kofferraumvolumen wächst um stolze 118 Liter.

Kommt ein Hybrid nach Europa?

Für den chinesischen Markt ist ein Plug-In-Hybrid mit der Technik des Passat GTE fest eingeplant. Ob er nach Europa kommt, hängt laut VW davon ab, wie sich der Markt für Hybride in den kommenden Monaten und Jahren entwickelt.

Seine Weltpremiere feiert der 4,70 Meter lange Tiguan Allspace (er ist exakt so lang wie der Skoda Kodiaq) im Januar auf der Detroit Auto Show. Markteinführung ist dann im Sommer 2017.

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Neuester Kommentar

Wenn der lange Tiguan - Namenszusatz hin oder her - bei uns auf den Markt kommt, wird es für den Passat Variant noch enger werden. Privatkäufer werden gewiss den Tiguan nehmen. Der sieht zwar auch ein bisschen zu verchromt-barock aus, aber dennoch weit weniger verstaubt als der eigentlich noch recht frische Passat.
Den kann man ja nur noch an Flottenkunden verleasen, bei denen die CO2-Vorgabe aus der Fuhrparkleitung den höher bauenden SUV verbietet.

Aber Achtung, wenn dort die Markenbrille von der Nase rutscht und die Außendienstler freier entscheiden dürfen, wie viele greifen dann lieber zum Skoda Superb? Der wirkt optisch frischer und der günstigere Preis, vor allem bei den bei VW deutlich teureren Optionen, hält die Versteuerung in Grenzen.

Es bleibt spannend, was VW in der Mittelklasse einfallen wird. Denn ein Gedankenblitz muss her!

autonotizen 19. Dezember 2016, 10:07 Uhr
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