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Erster Test des Nissan Qashqai+2

Nissan baut den Qashqai zum Siebensitzer um

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Nissan ist stolz auf seinen Qashqai – und das zu Recht. Denn kein anderes Modell der Marke hat je einen solchen Verkaufsstart hingelegt wie dieser kompakte Crossover. Der japanische Autobauer bläst seinen Topseller Qashqai nun zum extragroßen Crossover mit sieben Sitzen auf.

30.10.2008 Powered by

In den ersten 18 Monaten seit der Markteinführung im Februar 2007 brachten die europäischen Nissan -Händler ganze 250.000 Autos des Modells Qashqai unter die Leute. Kein Wunder, glänzt die Mischung aus Kompaktwagen und SUV doch durch gute Ver­arbeitung und pfiffige Raumausnutzung.

Jetzt kann man den Qashqai auch in der Version +2 bestellen – ein von der A-Säule an neu gestaltetes Auto, das ab 18. Oktober ausgelie­fert wird. Knapp vier Zentimeter höher und 21 Zentimeter länger als die Basis, trägt der lange Qashqai zwei zusätzliche Sitze im Heck. Die können einfach aus dem topfebenen Kofferraumboden geklappt werden – dabei verschwindet die Laderaumabdeckung in einem kleinen Unterflurfach dahinter. Nissan gibt selbst zu, dass Passagiere mit mehr als 1,60 Meter Körperlänge in der dritten Reihe Platzprobleme bekommen, dennoch bietet der +2 spürbare Vorteile: So wächst das Laderaumvolumen um 140 Liter auf 550 Liter. Die Kniefreiheit hinten legt dank verschiebbarer Rücksitze um fast drei Zentimeter zu, was zusammen mit der etwas gewachsenen Kopffreiheit gerade in der zweiten Reihe einen erheblich großzügigeren Raumeindruck hinterlässt.

Beim Fahren hingegen machen sich der 13,5 Zentimeter längere Radstand und das um etwa 100 Kilogramm höhere Gewicht kaum bemerkbar. Der Qashqai+2 ist ähnlich straff abgestimmt, lenkt genauso direkt ein und gibt sich auf der Straße ebenso narrensicher wie der Bruder ohne das +2 im Na­men. Zu ­haben ist der große Qashqai mit Allradantrieb ab 25.340 Euro (2.0 4WD Visia). Dann trägt er den seidigen Zwei­liter-Benziner mit 141 PS und 196 Newtonmeter ­unter der Fronthaube.

Wer zum Allrad den Diesel mit 150 PS und 320 Newtonmetern wählt, muss mindestens 29.540 Euro hinlegen. Die kleine­ren Moto­ren sollen im nächsten Jahr folgen. Egal, ob als Benziner oder Diesel, der Qashqai+2 kostet stets etwa 2000 Euro mehr als die vergleichbaren Fünfsitzer. Dafür trägt er aber neben dem besseren Platzangebot auch immer das riesige Panoramadach und die dritte Sitzreihe. Der Aufpreis rechnet sich also – bestimmt auch beim Wiederverkauf.

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