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Nissan X-Trail Facelift 2017

Erste Fahrt in Nissans neuem Maxi-SUV

Nissan X-Trail 2017 Fahrbericht Foto: Wolfgang Groeger-Meier 15 Bilder

Nissan präsentiert das Facelift des X-Trail. Das Familien-SUV bekommt mehr Sicherheit, hübschere Ausstattung sowie optischen Feinschliff. Wir waren auf Testfahrt mit dem neuen Modell unterwegs.

01.08.2017 Torsten Seibt Powered by

Nach dem Update für den extrem erfolgreichen Nissan Qashqai, der seit dem Frühsommer bei den Händlern steht, folgt nun als zweiter Schritt der große Bruder. Während bei uns der Qashqai die Nase vorne hat, ist der X-Trail für Nissan global gesehen noch wichtiger, er ist das meistverkaufte Nissan-Modell überhaupt. Einen entscheidenden Anteil daran trägt die US-Variante namens Rogue, die karosserieseitig bis auf das Typenschild identisch ist. Aus diesem Grund war es auch keine umwerfend neue Erkenntnis, was Nissan im Rahmen der Präsentation des X-Trail-Facelifts enthüllte. Denn bereits im vergangenen Herbst war auf der international wenig bekannten Miami Auto Show der neue Rogue gezeigt worden und mit ihm alle Änderungen der Facelift-Maßnahmen.

Nissan X-Trail Facelift 2017

Nissan X-Trail Facelift 2017
Der neue X-Trail 2017 2:18 Min.

Die sind im Exterieur etwas umfangreicher als die üblichen neuen Lidschatten für die Scheinwerfergehäuse. Das Facelift ist auf den ersten Blick durch den markant größeren Kühlergrill erkennbar, wo die schwarze Fläche nun nahezu den kompletten Mittelteil bis hinunter zur Spoilerlippe Raum greift. Der LED-Tagfahrlicht-Bumerang fällt etwas reduzierter als bisher aus, die Leuchten selbst erhalten an der Unterseite einen leichten Knick in die neue Schürze. Die optionalen LED-Leuchten unterscheiden sich nun optisch stärker von den serienmäßigen Halogenscheinwerfern und sind voll adaptiv. Am Hinterteil des X-Trails erschöpfen sich die Änderungen indes in einer neuen Leuchtengrafik und einer Chromspange. Vier neue Farbtöne stehen außerdem ebenfalls zur Wahl.

Auf der Technikseite wurde eine etwas ausführlichere Update-Strategie gefahren, die vor allem zu neuen Assistenzssystemen führt. Um die Sicherheit kümmern sich künftig zusätzlich der Notbremsassistent mit Fußgängererkennung sowie ein rückwärtiger Querverkehrsassistent, der den „Blindflug“ beim Ausparken aus unübersichtlichen Lücken entschärfen soll. Noch nicht zum Verkaufsstart im August an Bord: Das neue „Propilot“-System, das im Laufe des Jahres 2018 eingeführt werden soll. Mit dem Propilot-System will Nissan eine Vorstufe zum vollautonomen Fahren erreichen, in gewissen Fahrsituationen wie Kolonnenverkehr oder Staus übernimmt das System Lenkung, Gaspedal und Bremse.

Fahrbericht Nissan X-Trail (2017)

An den Antriebsoptionen hat sich nichts geändert. Zur Verfügung stehen als Einstiegsvariante der 1,6er Benziner mit 163 PS, Frontantrieb und Schaltgetriebe, während für die beiden Dieselmotoren (130-177 PS) wahlweise Allradantrieb und eine stufenlose Automatik angeboten werden. Keine Rede ist hingegen von einer Hybrid-Variante für Europa, obwohl sie verfügbar wäre: In den USA gibt es den Rogue seit dem Facelift mit einem Verbund aus einem 140 PS leistenden Zweiliter-Benziner mit einem 40-PS-Elektromotor, der von einer Lithium-Ionen-Batterie versorgt wird. Die US-Verbrauchsangaben für den Nissan Rogue Hybrid liegen bei 6,7 Liter im Idealfall, der stets mit der stufenlosen Automatik ausgestattete Hybrid wird auch mit Allrad ausgeliefert. Dass nach einem solchen Modell durchaus Nachfrage besteht, beweisen die ausgesprochen erfolgreichen Hybrid-SUV von Toyota in den vergangenen Monaten.

Nissan X-Trail Facelift 2017 Foto: Nissan
Das Re-Design am Heck beschränkt sich auf eine neue Grafik der Rückleuchten.

Der große 177 PS-Diesel war erst im vergangenen Jahr eingeführt worden und auch beim ersten Ausritt mit dem 2017er Facelift-Modell unsere Wahl. Der Zweilitermotor lässt sich wahlweise mit einem Gangstufen simulierenden CVT-Getriebe ordern, der Testwagen war mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Das ist speziell für Gespannfahrer erste Wahl, denn damit darf der X-Trail zwei Tonnen an den Haken nehmen, bei der CVT-Automatik sind es 350 Kilo weniger. Am technischen Unterbau hat Nissan keine Änderungen vorgenommen, hier entspricht der X-Trail dem Vorjahresmodell. Der Zweiliter-Diesel ist prinzipiell jedem zu empfehlen, der mehr als nur Basiswünsche an den Vortrieb stellt, wie sie der kleinere 1,6er-Selbstzünder bereitstellt. Mit dem 177 PS starken Vierzylinder geht es merklich zügiger voran, auch das Thema Anfahrschwäche muss bei ihm nicht mehr diskutiert werden.

Der X-Trail bietet sich mit seinem geräumigen und jetzt auch fühlbar aufgewerteten Innenraum in erster Linie als komfortables Langstreckenauto für die ganze Familie an. Auf großer Fahrt zeigt sich das Fahrwerk von seiner sanften Seite. Die Vorzeichen ändern sich, wenn der Pilot zum Angriff bläst. In zügig gefahrenen Kurven gibt es deutlich spürbare Seitenneigung, die nicht ganz so sportlich wirkt. Und schlechter Untergrund, ob Geröllpiste oder Kopfsteinpflaster, bringt das eigentlich gutmütige Fahrwerk in den Stößel-Modus, da geht man es dann freiwillig etwas langsamer an.

Nissan X-Trail – Daten und Preise

Nissan X-Trail Facelift 2017 Foto: Nissan
Auffälligste Änderung im Innenraum ist das nun unten abgeflachte und dicker gepolsterte Lenkrad, das auch beheizt werden kann.

Im August feiert das 2017er Facelift des Nissan X-Trail Händlerpremiere, bestellbar ist er bereits. Die Variantenzahl wurde reduziert, die bisherige N-Vision-Ausführung entfällt. Als zusätzliche Option gibt es nun eine weitere Innenraumfarbe, die Lederausstattung kann jetzt wahlweise in braun geordert werden. Einzelne Ausstattungspakete wurden zum Teil aufgewertet, so zum Beispiel die neue Fußgängererkennung des Notbremsassistenten oder die nun in allen Versionen serienmäßigen Umfänge Lederlenkrad und DAB+-Radio. Die Preise steigen dabei unterschiedlich stark, während es für die Basisvarianten um rund 500 Euro nach oben geht, beträgt der Kostenzuwachs für die Topausstattung Tekna rund 1.300 Euro. Los geht es künftig bei 25.440 Euro für den Nissan X-Trail 1.6 Benziner Visia. Das Ende der Preisliste markiert der X-Trail 2.0 dCi 4x4 Automatik als Tekna-Variante für nun 45.290 Euro.

Technische Daten
Nissan X-Trail 2.0 dCi 4x4 TEKNA
Grundpreis43.390 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe4690 x 1830 x 1730 mm
KofferraumvolumenVDA565 bis 1996 l
Hubraum / Motor1995 cm³ / 4-Zylinder
Leistung130 kW / 177 PS bei 3750 U/min
Höchstgeschwindigkeit204 km/h
Verbrauch5,8 l/100 km
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