Gegen Ausbrechen in kritischen Fahrsituationen hält Opel ein Stabilitätsprogramm für weniger erforderlich als gegen Einbrechen der Verkaufszahlen. Nach fünfeinhalbjähriger Bauzeit mit anhaltendem Käuferschwund sollen zwar Investitionen von 300 Millionen Mark und 3000 veränderte Bauteile den Absatz des Omega in Deutschland bei 34 000 Autos pro Jahr stabilisieren, aber auf Sicherheitsfeatures wie ESP, hintere Sidebags und seitliche Kopfairbags muss man weiterhin verzichten.
Stattdessen gibt es zum Jahrgang 2000 ein klassisches Facelift, bei dem vor allem das V-förmig zugespitzte Gesicht mit integriertem Kühlergrill und Klarglas-Scheinwerfern für mehr Eleganz und Familienähnlichkeit sorgt. Zusammen mit größeren Heckleuchten sowie in Wagenfarbe lackierten Stoßfängern, Flankenschutzleisten und Seitenschwellern muss das reichen, um den etwas biederen Vorgänger und dessen gravierende Qualitätsmängel vergessen zu lassen. Ein Blick in den Innenraum unterstreicht diesen Eindruck.




