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Fahrbericht Pogea Racing Alfa Romeo 4C Centurion

Mehr PS, mehr Carbon, mehr Sexyness

Pogea Racing Alfa Romeo 4C Centurion 1Plus Foto: Patrick Lang 15 Bilder

Nicht dass der Alfa Romeo 4C ab Werk verhuscht daherkäme. Doch mehr Leistung und ein sexy Kleid wecken zusätzliche Begehrlichkeiten. Wir waren mit dem rund 320 PS starken Tuning-Feger am Bodensee unterwegs. Fahrbericht.

09.06.2017 Patrick Lang 1 Kommentar Powered by

In Friedrichshafen bei Pogea Racing formen sie aus der italienischen Bellezza eine richtige Granate und nennen sie Centurion 1Plus. Als Basis dient der ohnehin schon leckere Alfa Romeo 4C. Die Faszination am Serienfahrzeug verblasst jedoch schnell, wenn der Vierzylinder-Turbo durch die handgefertigte Pogea-Abgasanlage brüllt. Oder die modifizierte Schaltung derart rasant die Gänge durchlädt, dass man... aber okay, von vorne.

Pogea Racing Alfa Romeo 4C Centurion 1Plus Foto: Patrick Lang
Der Serien-4C ist eine Diva und da hilft auch kein Snickers. Der Centurion 1Plus lässt sich dagegen selbst von mangelnder Fahrbahnqualität weniger beeindrucken.

Dank neuem Fahrwerk auch fahrbar

Wer den 4C kennt, der weiß, dass es fahrdynamisch durchaus umgänglichere Zweisitzer gibt. Der Italo-Rüpel rumpelt, poltert und gibt sich als Extremsportler, wobei er jeder Suprrille nachzieht wie der Duschvorhang dem nassen Oberschenkel. Kurzum: Die Art und Weise, in der sich der Serien-4C auf den Straßen aufführt, muss man wirklich mögen. Er ist eben eine Diva und da hilft auch kein Snickers. Der Centurion 1Plus lässt sich dagegen selbst von mangelnder Fahrbahnqualität weniger beeindrucken. Das verbaute KW-Gewindefahrwerk erlaubt ein überraschend angenehmes Fahren trotz Wellen und Querfugen. Natürlich liegt der auf zehn Exemplare limitierte 1Plus trotzdem satt und straff auf dem Asphalt, aber man muss nach der Fahrt keinen Termin beim Orthopäden vereinbaren. Eher beim Lungenfacharzt, denn dank optimiertem Motor und Getriebemanagement geht der Mittelmotor-Sportler von Pogea Racing derart vorwärts, dass einem öfter mal die Luft wegbleibt.

Die Schaltvorgänge laufen um bis zu 55 Prozent schneller ab als im Serienfahrzeug. Tempo 100? In 3,8 Sekunden erledigt. Tempo 200? In 14 Sekunden – sagt Pogea Racing zumindest. Die Kurven kommen jedenfalls nur so angeflogen, dazu sitzt einem der Turbolader förmlich im Genick, und das Runterschalten wird mit heftigem Zwischengas quittiert. Dadurch entsteht dauerhaft das Gefühl, mit Tempo 200 unterwegs zu sein. Und wir wissen: Genau um dieses Gefühl geht es – nicht um die Zahlen auf dem Tacho. Wer da keinen verliebten Blick auflegt, ist möglicherweise ein Eisklotz. Denn wenn eine bezaubernde Diva ihre Star-Allüren ablegt, sich dazu in ein schönes Carbon-Kleid schält und das Ganze mit einem Hauch mehr Feuer als nötig garniert, dann lodert die Leidenschaft.

Pogea Racing Alfa Romeo 4C Centurion 1Plus Foto: Patrick Lang
Bei Pogea Racing ist eine Vorliebe für italienische Autos erkennbar.

Alfa Romeo 4C-Tuning in zwei Stufen

Der 1,8 Liter große und ab Werk 240 PS und 350 Newtonmeter leistende Vierzylinder des Alfa Romeo 4C wird bei Pogea Racing einer Überarbeitung in zwei Stufen unterzogen. Als „Stage 1“ entlockt der Tuner dem turboaufgeladenen Aggregat 293 PS und ein Drehmoment von 415 Newtonmeter, als „Stage 1 Plus“ sogar 313 PS und 435 Nm (im Testwagen sogar ein Ticken mehr). Die 100-km/h-Marke durchbricht der Südländer derart optimiert in 3,9 Sekunden, nach 14,4 Sekunden lässt er die 200-km/h-Schallmauer hinter sich. Das Ende des Beschleunigungserlebnisses soll erst bei 301 km/h erreicht sein. Das Serien-Coupé rennt maximal 258 km/h.

Alfa 4C von Pogea RacingZweite Power-Kur für Italiener

Aber auch die Optik des Zweisitzers wird modifiziert. Front- und Heckschürze werden aus Carbon neu geformt und mit zusätzlichen Carbonapplikationen versehen. Der Heckdiffusor besitzt mittige Aussparungen für zwei Auspuffendrohre mit 101 Millimetern Durchmesser, die wahlweise aus Kohlefaser oder Edelstahl gefertigt werden. Für den Auspuff selbst hält Pogea Racing vier Versionen mit und ohne Klappensteuerung bereit. Besonders markant ins Auge sticht der große, aufgesetzte Heckspoiler, der wahlweise aus Carbon gefertigt wird. Inklusive Basisfahrzeug, Montage und Lackierung kostet die zweite Ausbaustufe 79.950 Euro.

Fazit

Im Serienzustand ist der Alfa Romeo 4C zwar schön, fahrdynamisch aber doch recht bockig. Pogea Racing erweist dem italienischen Mittelmotor-Sportwagen einen echten Dienst. Als Centurion 1Plus arbeitet die Schaltung deutlich flinker und das Fahrwerk macht den Flitzer erst so richtig fahrbar, ohne Angst ums eigene Leben. Dazu jede Menge Carbon – so kann man's aushalten.

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Neuester Kommentar

Ich bin den 4C schon zweimal mit unterschiedlicher Bereifung und einmal ohne , einmal mit Sportfahrwerk gefahren, "Angst um mein Leben" hatte ich auch bei zügiger Fahrweise allerdings niemals gehabt!
Ich weiß natürlich nichts von der Fahrweise, die der Autor P.Lang so an den Tag legt...?!? ;-)

Mmanetto-X 9. Juni 2017, 11:12 Uhr
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