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Porsche Boxster

Im Detail verbessert

Nach knapp sechsjähriger Bauzeit wird der Porsche Boxster aufgefrischt. Dezente Karosseriemodifikationen und mehr Leistung kennzeichnen die neue Generation des Einsteiger-Porsche.

17.06.2002

Die stilistische Kosmetik, mit der die zweite Generation des Porsche Boxster aufwartet, fiel sehr behutsam aus. Der Kenner registriert ein modifiziertes Bugteil mit veränderten Lufteinlässen, in Wagenfarbe gehaltene Lamellen der seitlichen Kühlluftöffnungen sowie eine neue Heckschürze und graue Verglasung der hinteren Blinker.

Dazu kommt noch ein harmonischer, der Karosserieform angepasster Heckspoiler, der wie gewohnt bei 120 km/h automatisch ausfährt. Und schließlich ersetzt, als echte Verbesserung an der Karosserie, ein heizbares Heckfenster aus Glas die bisherige Kunststoffscheibe. Wer ganz genau hinschaut, erkennt auch, dass das Stoffverdeck jetzt etwas steiler zum Heckdeckel hin abfällt. Das sorgt für eine bessere Anströmung des Heckspoilers.

Im Cockpit fällt vor allem das neue PCM-System (Porsche Communication Management) mit 16:9-Bildschirm ins Auge, das gegen Aufpreis angeboten wird. Es enthält Doppeltuner, CD-Player, Bordcomputer, dynamische Navigation sowie auf Wunsch ein Dualband-Telefon. Als besondere Neuheit preist Porsche den so genannten MOST-Datenbus (Media Oriented Systems Transport). Er verbindet die einzelnen Bestandteile durch Lichtwellenleiter.

Der 2,7-Liter-Sechszylinder des Basismodells leistet nun 228 PS (Vorgänger: 220 PS) bei einer um 100/min höheren Nenndrehzahl (6400/min). Der 3,2-Liter-Motor der S-Variante bringt es auf 260 PS (Vorgänger: 252 PS), wozu er 50/min weniger benötigt als sein Vorgänger. Der Spitzenwert des Drehmoments blieb beim Boxster (260 Nm) unverändert, wird aber bei geringfügig niedrigerer Drehzahl (4700 statt 4750/min) erreicht. Der Boxster S legt fünf Newtonmeter (jetzt 310 Nm) zu, die bei 4600 statt 4500/min anfallen.

Der Fahreindruck, das zeigt der erstmals gefahrene Boxster S, hat sich jedenfalls nicht wesentlich verändert. Das leicht verbesserte Ansprechen untermauert den Eindruck eines vorzüglichen Sportmotors, der über einen weiten Drehzahlbereich eine gleichmäßige Leistungsentfaltung bietet und nahezu vibrationsfrei läuft. Und zum dominanten Ansauggeräusch bei hohen Drehzahlen tritt ein kraftvollerer Auspuffton, der sich am besten bei geöffnetem Verdeck genießen lässt.

Das Fahrwerk blieb bis auf neu gestaltete 17- und 18-Zoll-Räder unverändert. Schließlich bestand hier auch kein Handlungsbedarf. Denn der Boxster zeichnet sich nicht nur durch erstklassiges Handling, sondern auch durch sehr ausgewogenes, gutmütiges Fahrverhalten aus.

Ein gutes Auto ist also noch besser geworden. Den hohen Reifegrad des Boxster unterstreicht nicht zuletzt eine hohe Karosseriequalität, wie sie beim Einsteiger-Porsche nicht immer selbstverständlich war. Nur in einem Punkt bleibt alles beim Alten: Mit 42. 108 Euro beziehungsweise 49.764 Euro für den Boxster S kosten die Neuen nicht mehr als die Vorgänger.

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