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Renault Kangoo Be Bop Z. E.

Der Elektro-Renault im Fahrbericht

Renault Kangoo Be Bop Z. E. Foto: Hersteller 21 Bilder

Ein Prototyp auf Basis Kangoo be bop gibt bereits heute einen Vorgeschmack auf die ab 2011 vorgestellten Fahrzeuge mit Elektro-Antrieb.

06.08.2009 Dirk Gulde Powered by

Besonders windschnittig sieht er nun nicht gerade aus, dennoch gehört der Kangoo Be Bop Z.E. zum Stromlinien-Programm von Renault. Schließlich testen die Franzosen in ihrem Mini-Kastenwagen bereits heute den Antrieb für die ab 2011 geplante Elektro-Flotte.

Der Renault Kangoo Be Bop Z.E. E-Motor bietet sofort die volle Leistungsausbeute

So sitzt anstelle des Verbrenners ein Dreiphasen-Drehstrommotor unter der Haube des Renault Kangoo Be Bob Z.E., der die Leistung eines kleinen Benziners (44 kW) mit mächtigem Turbodiesel-Drehmoment anreichert (190 Nm). Doch im Gegensatz zu den Erfindungen von Nicolaus August Otto und Rudolf Diesel entwickelt der E-Motor seine volle Kraft bereits beim Start. Daher stürmt der Renault Kangoo Be Bop Z.E. schon beim kleinsten Druck aufs Fahrpedal los, was nicht so recht zur Geräuschkulisse passen mag. Denn bis Tempo 50 dringt lediglich leichtes Reifen-Abrollen in den dank Glasdach sonnendurchfluteten Innenraum.

Mehr Gewicht macht den Renault Kangoo Be Bop Z.E. träge

Ebenfalls ungewöhnlich, dass keine Schaltpausen den Vorwärtsdrang unterbrechen. Schließlich kommt der bis 12.000/min drehende Motor ohne konventionelles Getriebe aus. Außerhalb geschlossener Ortschaften lässt sein Elan spürbar nach. 200 Kilogramm Mehrgewicht gegenüber seinem Serienbruder lassen sich nun mal nicht wegdiskutieren. Und obwohl der dickste Brocken - die Lithium-Ionen-Batterie mit 15 kWh Kapazität - im Fahrzeugboden und damit fahrdynamisch günstig untergebracht ist, schleppt sich der Stromer etwas schwerfällig ums Eck.

Momentan schafft der Renault Kangoo Be Bop nur eine Reichweite von 100 Kilometern

Bis zum Start des ersten elektrischen Serien-Renault Kangoo Be Bop Z.E. erhofft sich Renault eine Erhöhung der Reichweite auf 160 Kilometer. Denn der E-Motor wird zwar im Schiebebetrieb und beim Bremsen zum Generator, der überschüssige Bewegungsenergie in Strom umwandelt und zurück in den Akku schickt, aber nach maximal 100 Kilometern ist trotzdem ein Ladestopp nötig, der bis zu acht Stunden dauern kann. Die von Partner Nissan und NEC entwickelten Saftspender sollen bis 2011 nicht nur leistungsfähiger, sondern auch langlebiger und günstiger werden.

Renault plant ein Mietsystem für Akkus

Bislang geben die Franzosen nur eine Haltbarkeit von sechs Jahren an, was bei Ersatzteilpreisen von mehreren Tausend Euro die blendende Kostenbilanz von Elektroautos gründlich verhagelt: Für Strom werden pro Batterieladung nämlich nur drei Euro fällig. Da Renaults Stromlinien-Programm den Absatz von Renault E-Mobilen in sechsstelliger Stückzahl schon ab 2012 vorsieht, soll ein Mietsystem mit Monatsraten Autofahrern die Angst vor unkalkulierbaren Akku-Kosten nehmen.

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