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Saab 9-3 Cabrio

Mit dem Cabrio bringt Saab die zweite Modellvariante der 9-3-Baureihe. Fahrdynamik steht im Vordergrund, gepaart mit Finessen fürs Open-Air-Vergnügen.

06.06.2003

Der Stoff aus dem bei Saab Cabrio-Träume entstehen, hat Tradition. Im August, wenn der jüngste Spross der 9-3-Baureihe an den Start geht, blicken die Schweden auf eine 20-jährige Erfolgsgeschichte offener Viersitzer mit Stoffverdeck zurück. Und natürlich voller Ehrgeiz nach vorn. Denn mit dem Newcomer können sie zeigen, was sie mittlerweile in puncto Verdeckentwicklung drauf und im Hinblick auf Komfort und Sicherheit alles im 9-3 Cabrio drin haben.

Die Parallelentwicklung beider Modelle hat sich gelohnt. „Beim neuen Saab 9-3 Cabrio haben wir es geschafft, dieselben Sicherheitsziele wie bei der Limousine zu erreichen“, sieht sich Per Lenhoff, Leiter der Entwicklung Crashsicherheit, nicht zuletzt durch die Fünf-Sterne-Bewertung im Euro-NCAP-Test, bestätigt.
Auch wenn die Softtop-Version des 9-3 im österreichischen Graz bei Magna Steyr auf der so genannten Epsilon-Plattform gefertigt wird, die Opel beim neuen Vectra verwendet – bei der Entwicklung des 9-3 Cabrio waren die Saab-Ingenieure von Anbeginn federführend.
Die nordisch kühle Eleganz der Limousine mit markant V-förmigem Bug, seitlich ansteigender Fensterlinie und sanften Rundungen im gesamten Karosseriekörper greift die Cabrio-Version auf, wirkt aber als Zweitürer mit dem glatten, straffen Stoffverdeck und den die Keilform noch stärker betonenden höheren Heckleuchten eher wie ein schlankes Coupé.
Schon beim Einstieg wird klar, was die Saab-Designer mit „Surround Trim“ beabsichtigen: Ein an der A-Säule beginnendes, U-förmiges Umlaufdekor verbindet Front- und Heckpassagierbereich sowie einen Teil der Verdeckverkleidung zu einer optischen Einheit. Weitere Akzente setzen der im Crashfall automatisch ausfahrenden Überrollbügel und die Vordersitze mit integrierten Automatikgurten.
Wie man es heute von einem modernen Cabriodach erwartet, öffnet auch das Stoffverdeck des 9-3 vollautomatisch. Entriegeln oder weitere Verstauarbeiten sind out. Per Knopfdruck faltet sich die Haube unter die im kühnen Steil- und Parallelschwung im Heck Platz freigebende Abdeckschale. Die ganze Show vollzieht sich in nur 20 Sekunden, ein Spitzenwert in dieser Klasse. Und wer es bei nahender Gewitterfront eilig hat, wieder ein festes Dach über den Kopf zu bekommen, muss nicht einmal anhalten, weil die Zuziehnummer bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 30 km/h funktioniert.

Top ist das Stoffverdeck auch in Verarbeitung und Qualität. Sechs statt bisher fünf Spriegel sorgen für straffen Sitz, eine dicke Fleece-Zwischenlage für guten Geräuschkomfort und der helle Dachhimmel (beige oder hellgrau) für wohnliches Ambiente. Dazu trägt auch die Zweizonen-Klimaautomatik bei, die bei geöffnetem Dach auf manuelle Bedienung umschaltet und dann elf Temperatureinstellungen bis zu 65 Grad zulässt – eben mit der Zielsetzung Ganzjahres-Cabrio.

Dass mit dem Stoffverdeck samt Mechanik keine Gepäckraumrekorde zu erzielen sind, ist klar: 235 Liter bei Offenfahrt. Pfiffig ist jedoch ein ziehharmonikaförmiges Staufach, das beim Anheben des Verdecks das Ladevolumen auf 352 Liter erweitert.
Je nach Ausstattung und Motorisierung/Getriebe sind bis zu 1680 Kilogramm Leergewicht zu bewegen. Da ist es gut, dass Saab mit den Zweiliter-Turboversionen gleich drei Eisen im Feuer: 150 PS, 175 PS, 210 PS.
Die Preise sind noch nicht bis auf den letzten Euro kalkuliert, aber die Marschroute ist klar: Bei rund 32.500 Euro geht's los.

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