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Skoda Octavia Scout 1.8 TSI

Der Octavia Scout kann fast alles

Skoda Octavia Scout 1.8 TSI Foto: Stephan Lindloff 15 Bilder

Der Skoda Octavia Scout sieht so aus, wie er aussieht – ein bisschen nach Möchtegern-SUV eben. Doch unter der plastikverschalten Hülle steckt Ein echtes Multitalent.

14.11.2009 Sebastian Renz Powered by

Wir wollen jetzt mal nicht übermäßig euphorisch klingen, aber der Skoda Octa­via Scout scheint das vollkom­mene Auto zu sein. Mal abge­sehen vom Porsche-Jagen auf der Nordschleife fällt es schwer, sich eine Situation vorzustellen, die er nicht be­herrscht. Das passiert selten, wenn ein Auto nicht nur einem, sondern mehreren Konzepten gerecht werden will.

Der Octavia bietet Laderaum satt

Zunächst ist der Skoda Octavia Scout ein Kombi – ein großer dazu mit 1,6 Kubikme­ter maximalem Ladevolumen. Es lässt sich über die breite Heckklappe und dank der bei umgelegten Rücksitzlehnen ebenen Ladefläche problemlos mit einer kleinen Waschma­schinenfamilie befüllen, und selbst dann dürften die 577 Kilo Zuladungskapazität noch nicht ausgenutzt sein.

Für leichtes Gelände gerüstet

Der Scout versteht sich als leichter Geländegänger. Des­halb steckt der aus den VW-4Motion-Modellen bekannte Allradantrieb mit elektronisch gesteuerter Haldex-4-Kupp­lung unterm Auto. Sie schickt situationsabhänging und voll­automatisch bis zu 85 Prozent der Kraft an eine Achse. Statt einer Differenzialsperre nutzt das System radselektive Bremseingriffe. Auch polstert Skoda kratzbedrohte Karosse­riepartien mit unlackiertem Plastik und liftet die Bodenfrei­heit auf 17,9 Zentimeter. Klingt nicht nach viel, wenn man bedenkt, wie früh ein echter SUV wie der BMW X1 mit gut 19 Zentimetern im Ge­lände aufgeben muss. Und na­türlich bleibt der Scout in sei­nen Fähigkeiten – wie übrigens auch in seinen Ambitionen – hinter echten Geländewagen zurück.

Doch das Maß an Kra­xelei, das der Octavia mit sei­nen einfachen Mitteln ermöglicht, dürfte die Anforderungen der meisten Kunden übertref­fen. Schotterhügel klettert er dank der guten Traktion ohne großes Reifenscharren empor, watschelt furchtlos durch Schlammlöcher und steigt um­sichtig Abhänge herab. Das können andere Autos auch, fordern dann aber on­road Kompromisse. Der Scout nicht.

Keine Kompromisse für den Straßeneinsatz

Durch die Höherlegung bietet er seinem Fahrer eine leicht erhabene Sitzposition, lässt in Kurven trotzdem das Wanken sein. Das unauffällige Kurvenverhalten schmückt er mitunter mit einem sanften Reifenschniefen, doch lange bevor es dramatisch würde, greift das sorgsame ESP ein.

Beim Fahrkomfort unterschei­det sich der Scout nur durch ein etwas herberes Ansprech­verhalten auf kurzen Boden­wellen von seinen konventio­nellen Brüdern, was sich durch die geänderte Dämpferabstim­mung des serienmäßigen Schlechtwegepakets erklärt. Dass sich der Allradkombi dennoch als komfortables Rei­seauto eignet, liegt auch an seinem Turbobenziner. Er leistet 160 PS und ist die einzige Alternative zum 140 PS starken Diesel, der als Letzter im Octavia-Programm noch nach dem herben Pumpe-Dü­se-Prinzip direkteinspritzt. Im Vergleich zum rumpeligen Die­sel gefällt der Direkteinsprit­zer-Benziner mit hoher Lauf­kultur. Schon ab 1.000 Touren zieht er ohne Turboloch voran, dreht quirlig bis 7.000/min und sorgt für temperament­volle Fahrleistungen – aber auch für einen hohen Ver­brauch. Der ist tatsächlich der einzige Nachteil des Scout – auch wenn das jetzt wieder übermäßig euphorisch klingen mag.

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