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Smart Fortwo 1.0 gegen Fortwo CDI

Zwergrennen

Diesel oder Benziner: Wann rechnet sich welcher? Wie viele Kilometer muss man mit dem in der Anschaffung meist teureren, aber verbrauchsgünstigeren Diesel fahren, um zu sparen, und für wen lohnt sich eher der Benziner? Am Beispiel des Smart Fortwo beantwortet auto motor und sport die Preisfrage.

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Foto: Hans-Dieter Seufert

Der Schein trügt: Im Alltag fährt der träge Diesel (links im Bild) dem Benziner hinterher

Der Schein trügt: Im Alltag fährt der träge Diesel (links im Bild) dem Benziner hinterher
Der Schein trügt: Im Alltag fährt der träge Diesel (li... Vom Stadtauto Smart bis zum Luxus-SUV Audi Q7 sind sieben... Der Smart Fortwo 1.0 tritt gegen seinen Diesel-Bruder an. Die Schaltpausen des automatisierten Fünfganggetriebes n... Ein Pfeil im Kombi-Instrument gibt Schaltempfehlungen. Fortwo 1.0: Gesamtkosten mit Wertverlust pro Monat bei 15... Fortwo cdi: Gesamtkosten mit Wertverlust pro Monat bei 15... Diesel lohnt sich ab etwa 9.000 km/Jahr. VW Polo 1.4 mit Dreizylinder-Diesel gegen den Vierzylinde... Mit einer Leistung von 80 PS sind sie gleichgestellt. Der 1,4-Liter-TDI ist laut auto motor und sport-Verbrauch... VW Polo 1.4 16V: Gesamtkosten mit Wertverlust pro Monat b... VW Polo 1.4 TDI: Gesamtkosten mit Wertverlust pro Monat b... Diesel lohnt sich ab etwa 15.000 km/Jahr. Kia Cee’d Benziner mit 109 PS gegen ... Bei 6.000/min ist der Cee’d 1.4 fast... Kia Cee’d 1.4 CVVT: Gesamtkosten mit... Kia Cee’d 1.6 CRDi: Gesamtkosten mit... Diesel lohnt sich ab etwa 30.000 km/Jahr. In der Klasse der Vans treten die 2.0-Liter Brüder des F... Viel Platz und ein agiles Handling: Ford nennt den S-Max ... Ford S-Max 2.0: Gesamtkosten mit Wertverlust pro Monat be... Ford S-Max 2.0 TDCi: Gesamtkosten mit Wertverlust pro Mon... Diesel lohnt sich ab etwa 11.000 km/Jahr. BMW hat zwei 525 im Angebot - Diesel und Benziner. Um den Benziner so flott zu bewegen wie den Diesel, ist f... Trotz des akustisch kernigeren Dieselmotors sind die mess... BMW 525i: Gesamtkosten mit Wertverlust pro Monat bei 15.0... BMW 525d: Gesamtkosten mit Wertverlust pro Monat bei 15.0... Diesel lohnt sich ab etwa 5.000 km/Jahr. Sechzylinder in der S-Klasse von Mercedes treten mit 272 ... Die Siebengangautomatik nimmt dem Fahrer das Schalten ab. Wird der S 320 CDI vom S 350 überholt? Nicht wenn Kosten... Die Beschleunigungszeiten von rund acht Sekunden bis 100 ... Mercedes S 350: Gesamtkosten mit Wertverlust pro Monat be... Mercedes S 320 CDI: Gesamtkosten mit Wertverlust pro Mona... Diesel lohnt sich immer. TDI oder FSI stellt sich beim Audi Q7 die Frage. Für einen Diesel ist der TDI recht drehfreudig, der Benz... Audi Q7 3.6 FSI: Gesamtkosten mit Wertverlust pro Monat b... Audi Q7 3.0 TDI: Gesamtkosten mit Wertverlust pro Monat b... 450 Euro kostet der Diesel mehr als der Benziner. Diesel lohnt sich immer.

Im Jahr 2008 werden weltweit erstmals mehr Menschen in Städten als auf dem Land wohnen. Tendenz weiter steigend. Gute Voraussetzungen für den jüngst renovierten Smart Fortwo , der mit knapp 2,70 Meter Länge im abendlichen Kampf um die letzte Parklücke keine natürlichen Feinde hat.
Zwei Personen sind im Smart-Innenraum gut untergebracht. Sie nehmen auf straff gepolsterten, aber bequemen Sitzen Platz und erfreuen sich an der hohen Sitzposition, die der Übersichtlichkeit zugute kommt.

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Unruhe kommt erst beim Fahren auf, woran das automatisierte Fünfganggetriebe - Teil des Smart-Konzeptes - großen Anteil hat. Die Anfahr-Verzögerung nervt ebenso wie die langen Schaltpausen. Außerdem informieren der kurze Radstand und die straffe Federung gründlicher über den Fahrbahnzustand, als den Passagieren lieb ist. Da der Zwerg nicht sauber geradeaus läuft und sich von Windböen durchschütteln lässt, geht dem Fahrer die Arbeit am Lenkrad nie aus. Unsicher fühlt er sich aber nicht, auch weil das früh eingreifende ESP jedwedes Kurvenräubern unterbindet.

Überholspur wird zum Feindesland

Unsicher können Smart-Käufer allerdings bei der Frage Benziner oder Diesel werden. Der 45 PS starke CDI lockt mit einem Verbrauchsversprechen von konkurrenzlosen 3,3 Litern auf 100 Kilometer. Allerdings fühlt sich der Diesel, der in Basisausstattung 11.200 Euro kostet, in allen Lebenslagen lahm und zäh an. Nur mit Mühe schafft er 120 km/h, und geht es bergauf, wird die Überholspur endgültig zum Feindesland.

Tüchtige Kaltstart-Vibrationen kosten weitere Komfort-Punkte. Eine Sänfte ist auch der Benziner mit 71 PS nicht, der bereits ab 9.990 Euro zu haben ist. In den kernigen Arbeitsgeräuschen der Einliter-Maschine schwingt eine sympathische, sportliche Note mit. Zudem fährt er dem Diesel derart um die Ohren, wie es die Papierform nicht erwarten lässt. Beim Sprint auf Tempo 100 nimmt er dem CDI über sieben Sekunden ab. Auch vom Drehmoment-Plus (110 zu 92 Nm), sonst Domäne eines Turbo-Diesels, ist nichts zu spüren. Bevor er in die Puschen kommt, ist der drehfreudige Benziner über alle Berge.

Beide enttäuschen beim Verbrauch

Beim Verbrauch enttäuschen beide. Aus den versprochenen 3,3 Litern beim Selbstzünder werden in der Praxis fünf, der Benziner genehmigt sich sogar sieben Liter. Der Diesel rechnet sich damit schon ab 9.000 km pro Jahr. Wer nicht viel drüber liegt, fährt mit dem Benziner aber deutlich besser.

Basisdaten
Grundpreis 10.150 Euro 11.360 Euro
Motorbauart Reihenmotor Reihenmotor
Zylinderzahl 3 3
Hubraum 999 cm³ 799 cm³
Leistung 71 PS (52 kW) bei 5800 U/min 45 PS (33 kW) bei 3800 U/min
max. Drehmoment 92 Nm bei 4500 U/min 110 Nm bei 1800 U/min
Schadstoffeinstufung Euro 4 Euro 4
CO2-Ausstoß 112 g/km 88 g/km
Schaltung automatisch automatisch
Gänge 5 5
Autor: Dirk Gulde
Jensinger | 28.02.2009, 12:13 Uhr

Hallo, seit Dezember 2008 fahren wir einen neuen Smart for two 1,0 l turbo mit 86 PS. Wir entschieden uns für diesen Wagen, da meine Frau täglich zur Haupverkehrszeit in die Innenstadt zur Arbeit muss. Da der Weg dahin auch ca. 30km beträgt und ebenso Autobahn und Schnellstraße beinhaltet, kamen wir an der o.g. Motorisierung nicht "vorbei". Der SMART ist dank der 86 Pferde sehr spritzig und zugleich verbrauchsarm (zumindest verhältnismäßig). Wir bewegen das Fahrzeug im Schnitt mit 6l/100km - Stau, Autobahnauffahrten und zügiges Verkehrsschlängeln inbegriffen. Der Diesel, welche eigentlich unsere erste Überlegung war, ist einfach zu schwach-brüstig. Auf der Autobahn erreicht er mit genügend Anlauf zwar die 150km/h-Marke - aber bei welchem Geräuschpegel!!! Auch "von der Ampel weg" fehlt es ihm einfach an Leistung, was zu einem ständigen hin-und-herschalten der Automatik führt - im Handschalt-Modus das Gleiche.
Wir haben jedenfalls unsere Kaufentscheidung (86 PS turbo) nicht beräut!!!

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