Rund sechs Liter Diesel auf 100 Kilometer verbraucht der Jimny Diesel. Doch nicht nur wegen des Verbrauchs ist der Jimny mit dem neuen 1,5-Liter-Turbodiesel-Aggregat attraktiv geworden. Mit seinen 65 PS und 160 Newtonmeter Drehmoment legt er in der Stadt und auf Landstraßen eine überraschend flotte Gangart an den Tag.
Beim ehemals sehr kippfreudigen Fahrwerk hat Suzuki nachgebessert. In zügig gefahrenen Kurven hebt der Mini-Offroader aber immer noch gerne ein Beinchen. Elektronische Hilfe bekommt der Jimny-Fahrer nicht ESP ist nicht lieferbar.
Im Gelände eine Bank
Der Jimny ist nicht nur der König steiler Parkhausauffahrten, sondern vor allem im Gelände eine Bank. Geringes Gewicht, zuschaltbarer Allradantrieb, Geländeuntersetzung alles was der Naturfreund braucht. Lediglich der Platz für das Gepäck ist knapp bemessen.
Begeben wir uns noch auf ein weiteres automobiles Terrain: die Autobahn. Hier sind Geländewagen naturgemäß nicht zu Hause. Auch der Jimny nicht. Laute Innengeräusche, die unbequemen und kaum verstellbaren Sitze sowie die straffe Federung machen längere Reisen zur Qual.
Fazit: Mit dem Dieselmotor macht der Jimny nicht nur im Gelände, sondern auch in der Stadt richtig Spaß und das bei niedrigem Verbrauch. Innenraumqualität, Komfort und Preis sind nicht konkurrenzfähig.




