Kein Autohersteller, der etwas auf sich hält, scheint an der Zukunftstechnologie des Brennstoffzellen-Antriebs vorbeizukommen - nicht Vorkämpfer Daimler, nicht Ford, GM oder Honda und auch nicht VW. Die Wolfsburger Forscher hatten vor anderthalb Jahren sogar mit ihrer Eigenentwicklung der Hochtemperatur (HT)-Brennstoffzelle einen Durchbruch vermeldet. Höhere Effizienz, bessere Frostresistenz, weniger Kühlbedarf und damit Vorteile im Package hatten sie dabei versprochen.
Der Weg zur Serie ist noch lang
Nun also rollt die jüngste Entwicklungsstufe eines Brennstoffzellen-Autos aus den Labors auf die Straße, der Tiguan HyMotion 3. Mit einer HT-Zelle? "Soweit werden wir frühestens 2010 sein", wehrt Frank Seyfried von der VW-Konzernforschung ab. "Wir bauen zwar auf diesen Weg, der ist aber noch lang." Bisher entstehen erst HT-Labormuster, deren dynamisches Verhalten noch untersucht werden muss.






