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Toyota Auris Hybrid im Fahrbericht

So fährt der Hybrid-Bruder des Prius

Toyota Auris Hybrid, Hybrid Synergy Drive Foto: Toyota 27 Bilder

Der Toyota Auris Hybrid ist die richtige Wahl für Menschen, denen das Design des Prius zu futuristisch erscheint. Das klassische Kompaktmodell gibt es zudem zum deutlich günstigeren Preis.

14.06.2010 Dirk Gulde

Ein Rekord ist dem Toyota Auris Hybrid schon mal sicher: Nie zuvor in der Firmengeschichte hat Toyota so viel Geld für die Überarbeitung eines bestehenden Modells investiert wie bei der Hybrid-Variante. Für die Adaption des elektrifizierten Antriebsstranges aus dem Toyota Prius mussten eigens die Produktionsanlagen im englischen Werk Burnaston neu aufgebaut werden. Rund 25 Prozent seiner 1.700 Einzelteile unterscheiden sich schließlich von denen der herkömmlichen Modelle.

Toyota Auris Hybrid im Fahrbericht: bis zu 1,5 Kilometer rein elektrisches Fahren ist möglich

So stecken unter der Motorhaube des Toyota Auris Hybrid jetzt aus dem Toyota Prius der altbekannte 1,8-Liter-Benziner mit 99 PS sowie ein 60 kW starker Elektromotor, der je nach Fahrmodus allein für den Antrieb verantwortlich ist oder in Kombination mit dem Verbrenner arbeitet. Die benötigte Energie erzeugt sich der E-Motor praktischerweise selbst, indem er beim Ausrollen oder Bremsen zum Generator mutiert und die im Kofferraum untergebrachte Nickel-Metallhydrid-Batterie lädt.

Das Zusammenspiel der beiden Aggregate regelt eine Leistungselektronik, allerdings darf der Fahrer ein Wörtchen mitsprechen: Auf Knopfdruck fährt der Toyota Auris Hybrid nämlich bis zu 1,5 Kilometer rein elektrisch, wobei nur äußerst sanft und nicht über 50 km/h beschleunigt werden darf. Zum leisen Durchstromern von Wohngebieten reicht es jedoch allemal. Bei höherem Tempo schaltet sich der Benziner hinzu, der im Eco-Modus Gaspedal-Befehle jedoch sehr zurückhaltend annimmt und damit zu ökonomischem Fahren erziehen will. Zudem arbeitet die Klimaanlage mit reduzierter Leistung. In Position Sport stellt sich nicht nur volle Kühlwirkung ein, Benziner und E-Motor legen sich bei Bedarf zusammen voll ins Zeug, was für eine Systemleistung von 136 PS sowie muntere Fahrleistungen sorgt.

Der Normverbrauch des Toyota Auris Hybrid liegt bei 3,8 Liter/100 Kilometer

Allerdings führt das stufenlose CVT-Getriebe des Toyota Aurirs Hybrid zu ungewohnten Klängen, indem es die Motordrehzahl beim Beschleunigen konstant hält. Der Benziner jault dadurch etwas gequält, kann jedoch in verbrauchsgünstigen Regionen gehalten werden. Auch ein Grund für den niedrigen Normverbrauch von 3,8 Liter/100 Kilometer. Ansonsten fährt der Teilzeit-Stromer wie jeder andere Auris auch. Mit seiner leichtgängigen Lenkung wirkt er sehr handlich, die zusätzlichen Kilos auf der Hinterachse ändern nichts am gutmütigen Fahrverhalten. Lediglich beim Kofferraum verlangt die Spartechnik Abstriche, da das Batterie-Pack 40 Liter Volumen schluckt sowie zu einer Stufe im Boden führt. Dank umklappbarer Rückbank bleibt der variable Innenraum jedoch weiterhin erhalten.

Nicht nur deshalb ist Toyota optimistisch, dass im ersten vollständigen Produktionsjahr 2011 schon 20 Prozent aller Auris als Hybrid vom Band laufen. Ausstattungsbereinigt
(serienmäßig mit Alufelgen, Klimaautomatik und CD-/MP3-Radio) liegt sein Grundpreis mit 22.950 Euro auf dem Niveau der handgeschalteten Diesel-Variante 2.0 D-4D mit 126 PS. Bis 2015 soll sogar jeder zweite Kompaktklässler teilelektrisch fahren. Falls die Voraussagen eintreffen, waren die hohen Investitionen jedenfalls gerechtfertigt.

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