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Toyota Avensis Verso

Neuer Family-Van mit sieben Sitzen

Mit bis zu sieben konventionellen Einzelsitzen tritt der Picnic-Nachfolger Toyota Avensis Verso künftig gegen VW Sharan und Renault Espace an.

05.07.2001

Bis zum Jahr 2005 will Toyota, weltweit drittgrößter Automobilhersteller, fünf Prozent vom europäischen Zulassungskuchen. Dieses ehrgeizige Ziel soll ab dem 18. August der neue Familien-Transporter Toyota Avensis Verso unterstützen.
Mit einer Länge von 4,65 Metern soll sich der Picnic-Nachfolger künftig gegen Marktgrößen wie VW Sharan, den Altmeister Renault Espace sowie den Space Wagon von Mitsubishi behaupten. Der neue Family-Van (Toyota) bietet wie die Konkurrenz bis zu sieben Reiselustigen – Fünf und Sechssitzer-Versionen sind ebenfalls im Angebot – eine Sitzgelegenheit. Dabei müssen die Kleinsten aufgrund mangelnder Kopffreiheit ganz nach hinten. Auch Knieraum bei den Drittplatzierten ist knapp. Diesen konstruktionsbedingten Nachteil hat Toyota leider auch nicht besser gelöst als die anvisierte Konkurrenz, aber auch nicht schlechter. Zumindest die klapp- und faltbaren Sitze sind mit 14 Kilogramm erträglich schwer und schnell ausgebaut.


Unterbodenstauraum mit 70 Liter Volumen


Bleiben zwei zu Hause und damit auch die Sitze, genießt der Rest der Truppe jegliche Reisefreiheiten. Dann steht auch ein ordentliches Stauvolumen im Toyota Avensis Verso zur Verfügung. Bei voller Bestuhlung bleibt mit maximal 282 Liter nur Stauraum für das Wesentliche, als Fünfsitzer stehen hingegen schon großfamilientaugliche 701 Liter Ladekapazität unter dem Sichtschutz bereit (dachhoch: 1.013 Liter; maximal: 2.422 Liter).
Dabei kann ein Teil des Gepäcks in einem Unterbodenstauraum mit 70 Liter Volumen – zwischen dritter Sitzreihe und dem Heck – versteckt werden. Da somit der Platz für das üblicherweise an dieser Stelle untergebrachte Reserverad fehlt, wurde dieses im Unterboden hinter dem Fahrersitz, von außen zugänglich, untergebracht.


Die Pfiffigkeit eines Toyota Yaris Verso sucht man vergebens


Ablagemöglichkeiten gibt es zwar auch im neuesten Toyota-Van genug, doch die Pfiffigkeit des hauseigenen Yaris Verso sucht der Interessent vergebens: keine im Wagenboden verschwindenden Sitze, keine zusätzlichen Staufächer im Wagenboden vor der mittleren Sitzreihe oder im Dachhimmel. Das Cockpit des Toyota Avensis Verso zeigt sich – wie auch die Karosserie – sachlich und funktional. Auch hier keine ungewöhnlichen Digital-Zentral-Info-Instrumente wie beim kleineren Modellbruder. Was nicht weiter stört, findet man sich doch auch als Toyota-Neuling auf Anhieb zurecht.


Zwei Motoren: Diesel mit 116 PS oder Benziner mit 150 PS

Bemerkenswert: Die Großraumlimousine ist trotz reichhaltiger Grundaussattung und konventioneller Stahlbauweise erstaunlich leicht geraten. Nur 1.495 Kilogramm bringt die Basisversion (Fünfsitzer Benziner) laut Toyota auf die Waage. Mit dem Gewicht sind die beiden im Angebot befindlichen Motoren somit keinesfalls überfordert. Der Zweiliter-Benziner mit variabler Ventilsteuerung (110 kW/150 PS, 192 Nm bei 4.000 U/min, Höchstgeschwindigkeit: 192 km/h, 0-100 km/h: 11,4 sek.) kommt allerdings erst ab 3.500 Umdrehungen nicht stürmisch aber ordentlich zur Sache. Dabei wirkt er in keiner Phase besonders angestrengt, sondern dreht sorglos bis zum Drehzahlbegrenzer.
Genau umgekehrt verhält sich das zweite Aggregat: Der D-4D genannte Common-Rail-Diesel (85 kW/116 PS, 250 Nm zwischen 1.750 und 3.000 U/min, Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h, 0-100 km/h: 12,5 sek.) sorgt ab knapp über Leerlaufdrehzahl für ordentlichen Schub und fällt erst ab rund 3.500 Umdrehungen prinzipbedingt ab. Leider ist er über den ganzen Drehzahlbereich stets präsent. Trotzdem ist der Diesel der überzeugendere der zwei angebotenen Triebwerke. Toyota glaubt an einen Diesel-Anteil von rund 60 Prozent im Verkauf. Beide Motoren erfüllen übrigens Euro 3.


Die Preisliste beginnt bei 44.984 Mark

Das Fahrwerk ist spürbar auf Komfort ausgelegt und balanciert sanft durch Kurven. Werden diese mit Tempoüberschuß durcheilt ist die Folge früh einsetzendes Übersteuern. Auch ohne ESP – bei Toyota heißt das AVC und wird für dieses Modell frühestens in zwei Jahren lieferbar sein – verhält sich der Avensis Verso, zumindest unbeladen, gutmütig und beherrschbar.
Die Preise reichen von 23.000 Euro (44.984 Mark) – für den fünfsitzigen Avensis Verso C als Benziner – bis hin zu 27.600 Euro (53.981 Mark) für die siebensitzigen Topmodelle namens linea sol – wobei der Käufer zu diesem Preis die Auswahl zwischen dem Diesel und dem Benziner in Kombination mit einer Vierstufenautomatik hat. Seiten-/Kopfairbags gib es leider nur optional.


Toyota will noch in diesem Jahr mit einer neuartigen Werbekampagne (keine Affen und kein Wiegald Boning) 3.500 Kunden für den neuen Familien-Van begeistern. 2002 sollen dann 4.500 Väter auf dem Sitz des Toyota Avensis Verso Platz nehmen – und damit Toyota dem fünf Prozent Marktanteil in Europa wieder ein Stück näher bringen
 

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