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VW Amarok im ersten Fahrbericht

Der neue Pickup im Extremeinsatz

Testfahrt der anderen Art: Während der Rallye Dakar 2010 in Argentinien und Chile konnten wir den neuen VW Amarok exklusiv fahren. Erste Eindrücke des neuen Offroaders von Volkswagen.

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Foto: Volkswagen

Der VW Amarok kämpft sich durch die Wüste.

Der VW Amarok kämpft sich durch die Wüste.
Der VW Amarok kämpft sich durch die Wüste. Der VW Amarok ist noch nicht auf dem Markt erhältlich. Allerdings ist er bereits offizielles Begleitfahrzeug der... Die 1,55 Meter lange Ladefläche schluckt auch eine Euro-... Viel Bodenfreiheit für den Einsatz im Gelände. Der Transporter der Ein-Tonnen-Klasse wurde komplett neu ... Der Pickup ist 5,18 Meter lang und 1,90 Meter breit. Allradantrieb und Differenzialsperren sichern den Vortrieb. Angetrieben wird der Pickup von Common-Rail-Turbodieseln ... Der Amarok ist die vierte Modellreihe der Marke Volkswage... Angeboten wird der Pickup mit zwei Turbodiesel-Aggregaten. Der neue VW Pickup Amarok kommt ab Mitte 2010 auch nach E... Gefertigt wird der Pickup seit Herbst 2009 in Argentinien. Ausgestellte Radhäuser für einen maskulinen Auftritt. Das Pickup-Gesicht lehnt sich an den Golf und den Scirocc... Der VW Amarok auf der Rallye Dakar Der VW Amarok auf der Rallye Dakar Ohne die Kunststoffabdeckung offenbar sich die Technik. Beim Einparken macht Übung den Meister. Der VW Amarok auf der Rallye Dakar Der VW Amarok auf der Rallye Dakar Der VW Amarok auf der Rallye Dakar Der VW Amarok auf der Rallye Dakar Der VW Amarok auf der Rallye Dakar Der VW Amarok auf der Rallye Dakar Der VW Amarok auf der Rallye Dakar Der VW Amarok auf der Rallye Dakar In der Stadt fällt der Riese auf. Der VW Amarok auf der Rallye Dakar Der VW Amarok auf der Rallye Dakar Der VW Amarok auf der Rallye Dakar Der VW Amarok kommt in drei verschiedenen Ausstattungsvar... Im Fond sitzt man im Amarok auf einer Bank. Um die Schaltkulisse sind die Bedientasten für die Allra...

Hitze. Staub. Extreme Höhe. Unbefestigte Pisten, kurvige Serpentinen, schnurgerade Autobahnen. Schlamm, Geröll und Wüstensand. Auf mehreren tausend Kilometern begleiteten wir die Rallye Dakar im brandneuen VW Amarok - erst wenige Tage zuvor war die Serienproduktion des neuen Pickup in Buenos Aires gestartet. Mit bis zu zwölf Stunden täglich im Auto war dieser Fahreindruck etwas intensiver als üblich.


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Der VW Amarok ist länger als ein GL, breiter als ein Touareg

Er ist die im Wortsinne größte Neueinführung der letzten Jahre bei VW. Mit 5,25 Meter Länge fällt der neue VW Amarok 20 Zentimeter länger als ein ausgewachsener Mercedes GL aus. Hinter seiner breiten Schulter kann sich selbst der VW Touareg verstecken - der ist zwei Zentimeter schmaler und zehn Zentimeter niedriger als Volkswagens neuer Lastesel. Der VW Amarok schindet also schon im Stand Eindruck. Das schafft er auch mit seiner für Pickup-Verhältnisse relativ gefälligen Form. Die Front im Stil des Hauses gibt einen kleinen Ausblick auf das kommende VW Touareg-Facelift, am Heck bemüht sich ein sauber eingepasster Chromstoßfänger um etwas Schick, wo bei der Konkurrenz üblicherweise nur simple Rohre angeschraubt sind. Die Ladefläche - vorerst gibt es den VW Amarok nur als Doppelkabiner - ist mit 1,55 Meter länger als bei den etablierten japanischen Pickups.

VW Amarok: Innenraum mit Pkw-Ambiente

Die eigentliche Überraschung wartet allerdings im Innenraum, wo sich vom Golf- bis zum VW T5-Fahrer jeder sofort heimisch fühlt. Bedienelemente, Verarbeitung und Passgenauigkeit sind auf dem Level, den die Kundschaft der Wolfsburger voraussetzt. Die Nähe zum Nutzfahrzeug verrät allerdings der verwendete harte Kunststoff des Armaturenträgers, der nicht schmeichelweich aufgeschäumt ist. Dafür darf man sich je nach Ausstattung an einem griffig-sportlichen Lederlenkrad festhalten, eine Komplett-Lederausstattung bis hin zu den Armlehnen ist ebenfalls zu haben. Das Cockpit verzichtet auf Spielereien. Tacho, Drehzahlmesser und Multi-Anzeige, auf der sich die einzelnen Infos des Bordcomputers abrufen lassen, teilen sich das Zentralinstrument. Im Doppelschacht zwischen den Lüfterdüsen nimmt je nach Option ein Radio oder ein großes Farbnavi Platz. Sehr praktisch für die Verwendung mit Nachrüst-Navi-Systemen: in der großen Ablage an der Windschutzscheibe befindet sich eine Steckdose, das minimiert den üblichen Kabelsalat.

Zwei Allradsysteme stehen für den Amarok zur Wahl


Bei den Allradsystemen hat der Kunde die Wahl. Generell ist der Amarok mit einem starren Zuschalt-Allrad oder permanentem Vierradantrieb zu haben. Bei letzterem kommt nicht wie beim VW Tiguan eine Haldex-Kupplung zum Einsatz. Stattdessen bedient man sich der Audi-Quattro-Lösung für längs eingebaute Motoren und setzt einen Allrad mit zentralem Torsen-Differential zur Kraftverteilung ein. Entgegen erster Meldungen wird dieser Allrad in Deutschland nicht mit Untersetzungsgetriebe zu haben sein, auch unser Testwagen war untersetzungsfrei. Nur der Amarok mit Zuschalt-Allrad verfügt über eine zusätzlich schaltbare Gelände-Untersetzung. Ob die (im Testwagen installierte) Hinterachssperre serienmäßig sein oder Aufpreis kosten wird, ist ebenfalls noch nicht entschieden. Für Deutschland wird es drei verschiedene Ausstattungsoptionen (Basis, Trendline, Highline) geben.

Der Dieselmotor des VW Amarok geht beherzt zur Sache

Bedenken, der lediglich zwei Liter große Motor sei in diesem Trumm von Auto etwas deplaziert, werden bereits im Großstadtverkehr der argentinischen Hauptstadt zerstreut. Der Vierzylinder grummelt kernig und geht beherzt ans Werk, wenn von Ampel zu Ampel um den besten Platz im Gewühl gekämpft wird. Der Commonrail-Motor ist relativ kultiviert, aber deutlicher hör- und spürbar als in anderen VW-Modellen mit diesem Motor. Auch im warmen Zustand wird er nie wirklich leise. Auf den folgenden Autobahnstrecken genügt die Kraft des 163 PS-Diesel ebenfalls völlig.

Das Sechsgang-Getriebe schaltet sich angenehm mit kurzen, exakten Wegen. Ebenso unauffällig und dienstbar: Die Lenkung. Beide vermitteln Pkw-Gefühl im langen Transporter. Das Fahrwerk des Permanent-Allradlers ist komfortabler abgestimmt, mit 862 Kilo darf er 185 Kilo weniger zuladen als der Zuschalt-4x4. Selbst auf schlechten Strecken und Pisten reagiert die hintere Starrachse mit ihren Blattfedern überraschend feinfühlig. Von Limousinenkomfort ist die VW Amarok-Federung zwar spürbar entfernt, hart oder gar über Gebühr bockig ist sie deshalb aber nicht. Im Gegenteil, je mieser der Untergrund wird - wir durchquerten unter anderem die chilenische Atacama-Wüste abseits der Pisten - desto wohler scheint sich der Pickup zu fühlen.

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Viel Platz innen und auf der Pritsche

Platz bietet der VW Amarok in jeder Beziehung. Vorne reichlich, auf der Rücksitzbank haben auch Erwachsene ausreichend Knieraum, sie ist allenfalls eine Spur zu tief montiert. Die Ladefläche unseres Testautos beherbergte neben zwei Ersatzrädern drei volle Reservekanister und das komplette Gepäck nebst Campingausrüstung für drei Personen.  Alles verschwand unter dem abschließbaren Kunststoffdeckel, den es zum Verkaufsstart als Werkszubehör geben wird.

VW verspricht einen Durchschnittsverbrauch von acht Litern auf 100 Kilometer

Mit besonderer Spannung beobachteten wir den Alltagsverbrauch des Pickup. Durch die montierten großen, grobstolligen Geländereifen dürfte er höher liegen als beim deutschen Serienauto - und überraschte dennoch. Im Schnitt waren es 9,5 Liter, die der VW während der Tour zu sich nahm. Dazu gehörten neben Überland-Passagen auch Ortsdurchfahrten mit Stop-and-Go-Verkehr sowie ausgedehnte Gebirgstouren, schließlich überquerten wir auch die Anden auf einer Höhe von mehr als 4.700 Meter mit dem VW Amarok. Das darf durchaus als kleine Sensation gelten, zumal selbst beim Wühlen im tiefen Sand kaum mehr als elf Liter durch die Einspritzdüsen gepresst wurden. Ob der versprochene Achtliter-Verbrauch mit Serienbereifung im Alltag tatsächlich erreicht werden kann, muss im Spätsommer der erste Test in Deutschland zeigen.

Der Preis für den VW Amarok steht noch nicht fest

Ebensowenig wie die endgültigen Ausstattungsumfänge sind bislang die Preise für den deutschen Markt entschieden. Die werden sich allerdings am Wettbewerb orientieren. Unsere Prognose: Beginn bei rund 28.000 Euro für den Basis-Amarok mit Zuschalt-Allrad, Ende bei zirka 38.000 Euro für den Highline mit permanentem 4x4.

Autor: Torsten Seibt
VW Amarok Was sagen Sie zum VW Amarok?


Monaco_71 | 04.03.2010, 16:17 Uhr

Das Bremsproblem beim Prius ist eigentlich garkeins, da hier nur unter sehr ungünstigen Umständen der Bremsdruck bei geringem Pedaldruck für Sekundenbruchteile verringert sein kann. Bei vollem Bremsdruck funktioniert alles einwandfrei.

Und das bei den 6-Zylinder-Motoren der Ölschlauch lecken kann - mein Gott - zeige mir einen gebrauchten VW, etc. der 100%ig trocken ist. Toyota stellt das wenigstens mittels Rückruf ab.

Bevor ihr über Toyota herzieht googelt erstmal nach den Rückrufaktionen der anderen Hersteller. Da sind z.Zt. mehrere die viel gefährlicher sind als das Gaspedal von Toyota.

Nun noch zum Amarok. Ich hoffe er hält was VW seit Jahren verspricht, es würde unserer Wirtschaft guttun. Aber wenn die zum Test MIT Schaltgetriebe und OHNE Untersetzungsgetriebe durch die Wüste gefahren sind kann das Gelände nicht wirklich schwierig gewesen sein. Oder die unterschlagen mehrere Kupplungswechsel. So ein Auto ist nur was für die Strasse wie die SUVs!

Monaco_71 | 04.03.2010, 16:00 Uhr

@ kamerun und alle anderen, die meinen Toyota hätte nur Mängel:

Glaubt ihr wirklich ein Auto würde "unkontrollierbar beschleunigen" wenn das Gaspedal klemmt?

Ein klemmendes Gaspedal kann JEDEN Hersteller weltweit treffen, hier wars halt Toyota, und die tun jetzt was dagegen. Das soviele Fzg betroffen sind heißt nur, dass es so oft verbaut wurde. Bei 34 beschriebenen Fällen auf 4,2 Millionen betroffenen Autos ein sehr seltener Mangel. Außerdem sind auch Peugeot/Citroen und eine amerikanische Marke betroffen, die verbauen das gleiche Gaspedal!

Rutschende Fußmatten haben eigentlich nichts mit der Qualität des Autos zu tun sondern nur mit dem Sachverstand und der Aufmerksamkeit des Fahrers! In Deutschland sind die Fußmatten bei Toyota seit Jahren mit Haken gesichert. Wer lose Fußmatten verwendet handelt auf eigenes Risiko.

kamerun | 04.03.2010, 08:07 Uhr

hey Ami Freund:
was auf dem amerikanischen Markt los ist - interessiert mich nicht die Bohne - ich finde vW baut autos in höchster qualität - bist du vielleicht ein Ami - weil dir das so wichtig ist? Immer die großen nachäffen bringt doch nix -die Qualität von vW ist doch längst belegt - der hat ja 1000e km wüste Atacam schon hinter sich und da soll man noch zweifeln?
Die Innenausstattung ist quasi Premium (audi-vWlike) - da kommen die Plastikdoge und ford nicht mit.
Und toyota hat seine markführung schon lang abgegeben- das ist ein ungeschr.gesetzte in der Autobranche - bei sovile mängel kauft sich kein mensch so ein auto - ich würds auch nicht tun.

H.J.Bower | 03.03.2010, 16:38 Uhr

fourwheels - statement - deutsch
www.autozeitung.de, 09.12.09, leser bewerten ihre autos, zuverlaessigkeit, produktqualitaet.
VW ist in allen bewertungen auf den hinteren plaetzen zu finden.
etwas geschaeumter kunststoff, chrom und softlack reicht nunmal nicht wirklich aus.
VW hat in USA ein schlechtes image, warum? ueberdurchschnittliche pannenhaeufigkeit und hohe werkstattkosten dazu misserable wertbestaendigkeit.
die konkurrenz ist zu stark. der amarok wird gar nicht erst in USA angeboten.

hoax, joe2, fourwheels, habt ihr den gleichen nachnamen?

fourwheels | 03.03.2010, 08:34 Uhr

Eingangs einmal ein statement- nur für deutschsprechende:
das sind alles autos die sinn machen - keine pinkfarben/weißen sauteuren Lady suvs (alla BMWx1) die eigentlich nur für die Autobahn gebaut sind und spassspielzeuge darstellen. deshalb will ich keines dieser Arbeittiere - natürlich auch nicht toyota oder dodge etc. angreifen - sie haben alle ihre berechtigung und sind der "Mustang" des US Farmers (manchmal auch in AT).
Es geht aber nicht verkaufszahlen oder Preis sondern um langzeitqualität-und wiederverkauf. Toyota hat sich zuviel geleistet - der konzern wird es schwer haben in positive zahlen zu kommen, da dieses mass an qualitätsmängel nicht mehr entschuldbar ist (take away from the market ist daher nicht ganz unberechtigt wenn auch etwas übertrieben). amerikanische autos haben einfach nicht qualitätsstandard deutscher Marken (merc., Audi, VW etc.)- deshalb ist der amarok inklusive seiner schönen Innenausstattung und des coolen designs einen kauf wert - ich würd mir sowas zul

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