Mehr über: VW | VW Scirocco
"Wow, der sieht ja hammermäßig aus!" Die beiden Müllwerker, die den neuen Scirocco in einem Vorort von Wolfsburg entdeckt haben, sind völlig aus dem Häuschen, gehen in die Knie und streichen über seine Scheinwerfer. Dann halten sie inne: "30.000 Euro, oder?" Von wegen! Das Sportcoupé ist bereits für 21.750 Euro zu haben.
Für diesen Betrag gibt es nicht etwa einen spartanisch ausgestatteten Preislisten-Poser, sondern einen 1,4-Liter-Turbo mit 122 PS, 200 Nm Drehmoment, 17-Zoll-Alufelgen, Sportsitzen und Klimaanlage. Nur noch ein Kreuzchen bei der Radio-Option und das Sportwagenglück kann schon bei knapp über 22.000 Euro beginnen. Und dass der Zweiliter-TSI mit 200 PS für 25.550 sogar 100 Euro günstiger kommt als ein gleich motorisierter Golf GTI, verblüfft nicht nur die Jungs in ihren orangefarbenen Hosen.
Fahrspaß zum kleinen Preis
Der Scirocco soll nach 16 Jahren Pause wie sein Urahne 1974 also jede Menge Fahrspaß liefern und trotzdem bezahlbar bleiben. Eine ausgefuchste Gleichteilestrategie macht die niedrigen Preise möglich. So nutzt das im portugiesischen Palmela gefertigte Coupé Bodengruppe, Armaturenbrett und viele Antriebselemente des im gleichen Werk gebauten Eos. Viel wichtiger ist allerdings die Karosserie.
Hier vertritt der Sportler seine eigene Linie mit markanter C-Säule, weit ausgestellten Radhäusern und einem Blick so finster wie ein Profiboxer beim öffentlichen Wiegen. Der schmale Kühlerschlitz anstelle einer wuchtigen Frontmaske nimmt dabei ebenso künftiges VW-Design vorweg wie die weiße Instrumentenbeleuchtung, die das bisherige Blau ablösen soll.
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