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Leser Test Drive Seat Ateca

Die Weltpremieren-Tester

Seat Ateca Weltpremieren-Tester Foto: Guido Schröder/Seat 9 Bilder

Zwei Tage in Barcelona und dazu eine Weltpremiere: Seats ersten Kompakt-SUV ­fahren, bevor andere das dürfen. Nicht die schlechtesten Wochenendpläne für zehn Gäste von Seat und auto motor und sport.

22.06.2015 Michael Orth

Sie könnten ein bisschen am Strand liegen, vor sich das Meer, die Stadt im Rücken. Sie könnten die Ramblas entlangschlendern. Sie könnten sich in einer der alten Markthallen verlieren, sich von der Sagrada Família die Sprache verschlagen lassen oder sich durch Dutzende von Tapas futtern. Tun sie aber nicht. Denn sie haben was Besseres vor: eine sehr exklusive Erfahrung. Noch vor der offiziellen Präsentation und einen Monat, bevor andere ihn mit der Markteinführung persönlich kennenlernen können, durfte eine Gruppe von zehn auto motor und sport-Lesern, wir nennen sie „Weltpremieren-Tester“, den neuen Ateca zwei Tage lang in und um Barcelona Probe fahren.

Das ist auf den ersten Metern gar nicht so einfach. Für den Ateca schon. Das zumindest erklärt Jesus, der In-struktor, als er vor einer wohl drei Meter hohen Rampe steht. Die ist Teil eines Parcours, den Jesus „die Runde des Grauens“ nennt: vier Hindernisse, die sie auf einem großen Platz im Jachthafen aufgebaut haben – die Rampe mit Steilauffahrt und Steilabfahrt, eine künstliche Böschung mit über 30 Grad Neigungswinkel, ein sehr spitzes Dünenprofil und zum Schluss im Wechsel aufgestellte kniehohe Stahlböcke, die dem Ateca die Achsen verschränken werden.

Extreme Kräfte

„Also, das will ich auch fahren“, sagt Norbert Ritters, einer der zehn Weltpremierentester von Seat und auto motor und sport. Darf er auch. Nach einer Runde an der Seite des Instruktors steigt er aus dem Ateca, hebt beide Daumen, geht rüber zum Fahrersitz und kann, als er von der Runde zurück ist, kaum glauben, wie ruhig das Auto „mit den extremen Kräften zurechtkommt“. Den anderen, die sich am Steuer des Ateca über den Hindernisparcours wagten, geht es ganz ähnlich.

„Unglaublich, was in dem Auto steckt, was damit machbar ist, die Geländegängigkeit ist echt beeindruckend“, meint Nicholas Ramharter, und seine Frau Anabel sagt: „Selbst ich Angsthase habe mich getraut zu fahren. Wenn du dir das von außen anguckst, sieht es beängstigend aus. Da fragst du dich, wieso fällt der dort nicht runter wie ein Stein, wieso kippt er an der Böschung nicht um? Aber wenn du selbst fährst, ist es klasse, wie du der Technik vertrauen kannst.“ Nicht anders sehen das Silke Martinen und Marlene Ingrid Peters: „Wir haben uns richtig gut und sicher gefühlt. Das Auto macht das toll.“

Tatsächlich fühlt sich der Ateca auf jedem Hindernis des Parcours so an, als ließe er sich von diesen Herausforderungen gar nicht wirklich beeindrucken, als ginge mit Seats erstem Sport Utility Vehicle immer noch ein bisschen mehr. Das passt zu den Ambitionen des Herstellers. Bei einer Produktpräsentation am Abend wird Firmenchef Luca de Meo in einer Videobotschaft vom Ateca als einem „ganz entscheidenden Modell für Seat“ sprechen.

Die Teilnehmer des Leser-Test- Drive sprechen von „einem Traum“. So zumindest drückt es Sandra Prüßmeier aus, nachdem sie den Ateca zusammen mit ihrer Tochter Sophia am zweiten Tag des Events gerade aus Barcelona raus und über kurvige Straßen im Hinterland zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Mont-serrat gefahren ist. Sie meint allerdings nicht nur den Ateca, von dem sie da schon weiß, dass sie „auf jeden Fall einen will“, sondern die ganze Veranstaltung. „Alle lächeln sie und sind freundlich, du fühlst dich wirklich willkommen.“

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass es dem Seat Ateca ganz ähnlich ergehen wird.

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