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Wiesmann GT

Kurvenschar

Aus der für Roadster bekannten Manufaktur rollt nun auch ein Coupé: der Wiesmann GT mit Alu-Monocoque, Kunststoff-Karosserie und 4,8 Liter großem V8-Motor.

Bilder
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Für Fahrer profaner Mittelklasse-Limousinen sind sie ein notwendiges Übel auf dem Weg zum Ziel, für Fahrer eines Wiesmann GT sind sie das Ziel selbst: Kurven. Damit sind aber nicht nur die Biegungen des Asphaltbandes gemeint.

Auch bei der Karosserie sind die betörenden Kurven das dominierende Thema. Und ebenso gut passen die fülligen Leistungs- und Drehmomentkurven des BMW-V8-Triebwerks ins Bild vom neuen Wiesmann Coupé als Kurvenkünstler.

Aus jedem Blickwinkel heraus entspricht die von Hand aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) gefertigte Karosserie dem klassischen Schönheitsideal eines zweisitzigen Sportcoupés, wie es ansonsten nur noch in England gepflegt wird: tief heruntergezogene Frontpartie mit üppig gerundeten Kotflügeln, knackiges Heck mit kurzem Überhang, geduckte Seitenlinie mit ellenlanger Motorhaube. 37 Zentimeter länger als der Roadster ist das 4,23- Meter-Coupé und zehn Zentimeter breiter.

Der substanzielle Unterschied bleibt aber unter der leichten Hülle verborgen. Obwohl beide sich stark ähneln, sind Roadster und Coupé aus technischer Sicht nicht verwandt.

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Autor: Hermann-Josef Stappen
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