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Felipe Nasr

Felipe Nasr ist ein brasilianischer Rennfahrer, der in der Formel 1 für Sauber an den Start geht. Wir stellen den Nachwuchsmann genauer vor.

Felipe Nasr hat nach langem Anlauf doch noch einen Platz in der Formel 1 gefunden. Der in Brasilia geborene Südamerikaner mit libanesischen Wurzeln begann seine Motorsportlaufbahn bereits 2000 im Alter von 8 Jahren im Kart. Bis 2007 sammelte er gleich mehrere nationale Titel. Mit 16 war er bereit zum Wechsel in die großen Autos.

Williams-Testjob als Sprungbrett in die Formel 1

Die Formel 1-Karriere startete Felipe Nasr 2008 mit 2 Rennen in der US Formel BMW. Eine Saison später fuhr er dann die komplette Saison in der europäischen Formel BMW. 14 der 16 Rennen beendete der Nachwuchsmann unter den ersten 2. Am Ende stand der erste größere Titel. Eigentlich sollte am Saisonende auch ein Formel 1-Test für das damalige BMW-Sauber-Team stattfinden, der aber nicht zustande kam.

Anschließend fuhr Nasr 2 Jahre in der britischen Formel 3-Meisterschaft. Nach Platz 5 im Rookie-Jahr gab es in der zweiten Saison den Titel. Beim großen Saisonfinale 2011 in Macau wurde der Brasilianer Zweiter. Auf dem Podium landete Nasr auch bei den 24h von Daytona, dem Saisonauftakt 2012. Den Rest des Jahres fuhr der Youngster in der GP2, die er auf Rang 10 in der Gesamtwertung abschloss.

Auf den Weg in die Formel 1 musste Nasr noch etwas warten. Die zweite GP2-Saison beendete er auf Rang 4. Dank der Unterstützung brasilianischer Sponsoren gab es anschließend immerhin einen Vertrag als Testfahrer bei Williams. 2014 durfte der Nachwuchsmann mehrmals im Rahmen von Testfahrten Kilometer sammeln. In der GP2 wurde es im dritten Jahr wieder nichts mit dem Titel – Nasr landete auf Rang 3.

Felipe Nasr feiert Formel 1-Debüt 2015 bei Sauber

Für den Formel 1-Einstieg waren am Ende aber weniger die Ergebnisse als die finanzielle Mitgift entscheidend. Dank Sponsormillionen von Banco do Brasil entschied sich Sauber Ende 2014 überraschend für die Verpflichtung von Nasr. Der Youngster konnte Giedo van der Garde und Adrian Sutil ausstechen, die ebenfalls Zusagen für 2014 hatten.

Den Ruf eines Paydrivers legte Nasr jedoch schnell ab. Bei seinem Formel 1-Debüt in Australien ging es direkt auf Rang 5. Damit hatte der Südamerikaner das Saisonhighlight aber schon hinter sich. Sauber fiel im Laufe des Jahres immer weiter zurück. Top Ten-Ergebnisse waren selten. Mit Platz 6 gab es in Russland immerhin noch einen Glanzpunkt. Am Ende landete Nasr mit 27 Zählern auf Rang 13 in der Fahrerwertung. Dabei hatte er seinen Teamkollegen Marcus Ericsson immerhin deutlich hinter sich lassen können.

Die Vertragsverlängerung bei Sauber stand nie zur Debatte. Schon früh in der Saison 2015 bestätigte der Rennstall die Weiterverpflichtung des Fahrerduos für 2016.

(Stand: 01/2016)

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