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GP Frankreich

Von 1991 bis 2008 wurde in Magny Cours das französische GP-Rennen ausgetragen. Finanzielle Probleme der Organisatoren sowie die dünne Besiedlung und die schlechte Infrastruktur rund um die Strecke sorgten letztlich dafür, dass Magny Cours ab der Saison 2009 nicht mehr im Rennkalender vertreten ist.

Während Magny-Cours für die Zuschauer nicht optimal zu erreichen ist, bietet es für die Teams optimale Bedingungen. Mitten ins französische Nirgendwo gebaut wurden die Boxenanlagen entsprechend groß dimensioniert. Eine Besonderheit der als „Retortenkurs“ verschrienen Strecke: Viele Kurven sind nach anderen berühmten anderen Rennstrecken benannt.

Direkt zu Beginn der Runde folgt eine Schlüsselstelle. In der schnellen Kurvenkombination erreichen die Boliden Geschwindigkeiten von 250 bis 280 km/h. Hier ist nur eine Linie möglich, weshalb sich nach dem Start alle Piloten einsortieren müssen. Nach dem langen ebenfalls über 200 km/h schnellen Estoril-Bogen geht es auf die lange Gerade, auf der die 300 km/h-Marke gekratzt wird.

Die Erste-Gang-Haarnadel „Adelaide“ stellt das Ende der langen Vollgaspassage dar. Hier bietet sich aus dem Windschatten heraus eine exzellente Überholmöglichkeit. Mit 60 km/h ist das zugleich die langsamste Stelle der Strecke. Nach weiteren schnellen Kurvenpassagen kommt eine weitere Möglichkeit zum Passieren erst wieder in der „Lycée-Kehre“ kurz vor dem Ziel.

Trotz des hohen Vollgasanteils von 64% sind die Boliden in Magny Cours auf viel Abtrieb getrimmt, um einen guten Grip in den schnellen Kurven zu gewährleisten. Auf der 4,411 Kilometer langen und topfebenen Strecken, schrauben die Ingenieure das Fahrwerk zudem so weit wie möglich herunter, um die Wankbewegungen des Fahrzeugs zu minimieren und eine gute Balance für die vielen abrupten Richtungswechsel sicherzustellen.

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