Der 5,1 Kilometer lange GP Kurs in der Eifel hat zwar vom Profil her nicht viel mit der langen und engen Nordschleife zu tun, ist allerdings fahrerisch nicht minder anspruchsvoll. Viele enge Kurven stellen den Piloten vor allem bei der Abstimmung des Autos vor eine große Herausforderung. Dazu kommen auch einige schnelle Passagen, in denen eine zu steile Flügelstellung hinderlich ist.
Der spektakulärste Streckenteil ist die Mercedes-Arena. Das enge Geschlängel aus Haarnadelkurven schließt sich direkt an die lange Gerade an. Von knapp 300 km/h müssen die Piloten auf 90 km/h runterbremsen. Hier bietet sich auch die beste Gelegenheit zum Überholen. Eine weitere gute Gelegenheit zum Passieren bietet sich vor der engen Vedol-Schikane vor der letzten Kurve auf Start und Ziel.
Der Vollgasanteil ist mit 60 Prozent eher durchschnittlich, auch der Bremsenverschleiß hält sich in Grenzen. Vor allem der hintere Teil der Strecke, nach der engen Dunlop-Kehre, ist sehr flüssig zu fahren und hält einige schnelle Kurven parat. Auch hier ist viel Abtrieb und eine gute Balance des Autos gefragt, um eine gute Rundenzeit zu erzielen. Hilfreich ist dabei, dass der Asphalt auf der Grand Prix-Strecke - im Gegensatz zur alten Nordschleife - sehr viel Grip bietet.



