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Streckenporträt "Autodromo di Monza": GP Italien: Monza

Seit 1950 wird der Große Preis von Italien auf der Strecke in Monza ausgetragen. Wegen seiner vielen Vollgaspassagen nimmt der Kurs eine besondere Stellung im Rennkalender ein.

Gleich vier Mal beschleunigen die Boliden im Laufe einer Runde auf über 300 km/h. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist mit 250 km/h die höchste aller Formel 1-Strecken. Dabei besteht der 5,7 Kilometer Autodromo di Monza eigentlich nur aus drei echten Kurven - der Parabolica und den beiden Lesmos.

Eingebremst werden die Boliden ansonsten nur durch drei Schikanen. Zahlreiche tödliche Unfälle machten den Einbau dieser künstlichen Verzögerungspunkte notwendig. Die bekanntesten Opfer der Highspeed-Strecke waren Wolfgang Graf Berghe von Trips (1961) und Jochen Rindt (1971). Seit der Einweihung der Strecke im Jahr 1921 wurde die Strecke aus Sicherheitsgründen bereits mehrmals umgebaut.

Die langen Geraden mit den engen Schikanen bieten ausreichend Möglichkeiten für Windschattenfahren und Überholmanöver. Wegen dem sehr niedrigen Abtriebslevel bauen die Teams heutzutage eigene Aerodynamik-Kits speziell für den Einsatz im Monza. Das ständigen Verzögern aus hohen Geschwindigkeiten hat einen extrem hohen Bremsenverschleiß zur Folge.

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