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13 Fahrer für ein Cockpit

Wettlauf um den zweiten Force-India-Sitz

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP USA - Austin - 17. November 2012 Foto: xpb 33 Bilder

Die freien Plätze in der Formel 1 werden immer weniger. Nachdem Valtteri Bottas bei Williams und Esteban Gutierrez bei Sauber gesetzt scheinen, gibt es nur noch einen attraktiven Arbeitsplatz im Fahrerlager. Das zweite Cockpit bei Force India. Um das bewerben sich 13 Fahrer.

18.11.2012 Michael Schmidt

Wo gibt es noch freie Plätze in der Formel 1? Lotus, Williams, Force India, Sauber, Marussia und Caterham haben ihren zweiten Sitz noch nicht offiziell bestätigt. Doch bei fünf der sechs Teams liegen die Besetzungen auf der Hand.

Valtteri Bottas wird Bruno Senna bei Williams ersetzen. Esteban Gutierrez kommt für Sergio Perez zu Sauber. Marussia setzt Max Chilton neben Timo Glock ein, und bei Caterham lautet die wahrscheinlichste Fahrerpaarung Charles Pic und Giedo van der Garde. Bei Lotus hängt alles davon ab, ob die Gehälter bezahlt werden. Dann sind Kimi Räikkönen und Romain Grosjean fix.

Barrichello und Villeneuve fragen bei Force India an

Das zweite Force India-Cockpit ist damit der begehrteste Arbeitsplatz in der Formel 1. 13 Fahrer haben bei den Indern angeklopft. auto motor und sport kennt die Liste: Sebastien Buemi, Jaime Alguersuari, Adrian Sutil, Jules Bianchi, Heikki Kovalainen, Bruno Senna, Davide Valsecchi, Luiz Razia, Johnny Cecotto junior, Rodolfo Gonzalez, Rubens Barrichello und Jacques Villeneuve.

Und Kimi Räikkönen, falls Lotus sein 2012er Gehalt nicht zahlen kann. Der Finne kommt Lotus teurer als erwartet, da sein Vertrag auf WM-Punkten basiert. Offenbar hat man vergessen einen Deckel auf die Punkteprämie zu setzen. Das Team ging offenbar von höchstens 100 Zählern aus. Räikkönen hat aber nach 18 Rennen schon 198 Punkte auf dem Konto.

Force India-Auswahl reduziert sich auf drei Fahrer

Letzte Woche trafen sich in Mumbai die Force India-Chefs. Auch um die Fahrerfrage zu diskutieren. Dabei wurden offenbar zwei Dinge entschieden. Kein Paydriver, keine Altstars. Damit sind Valsecchi, Razia, Cecotto, Gonzalez, Barrichello und Villeneuve aus dem Rennen.

Die besten Chancen werden Buemi, Alguersuari und Sutil eingeräumt. Senna bringt zwar eine zweistellige Millionensumme mit, hat aber die Teamleitungen mit seinen Leistungen noch nicht überzeugt. Da wird der Brasilianer in Austin und Interlagos nochmal richtig Gas geben müssen.

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