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Absage GP Bahrain?

Entscheidung über Bahrain nächste Woche

Bernie Ecclestone Foto: dpa 12 Bilder

Der Formel 1 Saisonauftakt ist wegen der Unruhen in Bahrain in ernster Gefahr. Nächste Woche wollen Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt über eine mögliche Absage entscheiden. Die Demonstrationen haben bereits zur Absage des GP2-Rennens geführt.

17.02.2011 Michael Schmidt

Das hat es in der Formel 1 schon lange nicht mehr gegeben. Politische Unruhe stellen den Saisonstart in Frage. Die GP2-Asienserie hat bereits reagiert. Der Lauf für dieses Wochenende wurde abgesagt. Die bereits anwesenden Teams versuchen gerade, das Land umgehend zu verlassen.

Keine vorschnelle Entscheidung über Bahrain-Absage

Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt wollen sich erst nächste Woche festlegen. "Ich stehe in Kontakt mit dem König von Bahrain", sagte Ecclestone einer englischen Agentur. "Im Augenblick sieht es nicht gut aus, aber das kann sich ändern." Jean Todt warnt vor Panikmache. Man müsse die Lage genau analysieren und vermeiden, vorschnelle emotionale Entscheidungen zu treffen. "Am Ende geht die Sicherheit aller Beteiligten vor", wird der FIA-Präsident zitiert.

Von der Entscheidung der Drahtzieher ist auch der letzte Test betroffen, der vom 3. bis 6. März in Bahrain stattfinden soll. Die Flugzeuge für den Transport der Autos in das Königreich starten am 26. Februar. Am Freitagabend (18.2.) um 18 Uhr findet im Rahmen der Testfahrten von Barcelona zwar ein Treffen aller Teammanager zum Thema Bahrain-Test statt, es soll bei diesem Termin entgegen anderslautender Meldungen allerdings noch nicht beschlossen werden, ob die Testfahrten sofort verlegt werden. Man will die Entscheidung von Ecclestone abwarten.

Testabsage zusammen mit Grand Prix-Absage?

Die komplette Transportlogistik ist darauf ausgerichtet, dass sich die Autos und das Material Ende Februar auf den Weg an den persischen Golf machen. Das sagt man erst ab, wenn auch der Grand Prix nicht gefahren werden kann. Sollte der Saisonauftakt abgesagt werden, hätten die Teams zwei Wochen mehr Zeit, in Europa einen Ersatz für den letzten Test zu finden.

Der erste Grand Prix würde dann vermutlich ins Wasser fallen. Die Teams haben einen Teil der Ausrüstung bereits vor Wochen mit Seefracht nach Bahrain geschickt. Diese Sendung könnte rechtzeitig nicht mehr großräumig umgeleitet werden. Nur Abu Dhabi biete sich wegen der geografischen Nähe an, den Saisonauftakt zu übernehmen.

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