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Abu Dhabi-Crash

Hülkenbergs 300 Meter-Grand Prix

Nico Hülkenberg GP Abu Dhabi 2012 Foto: xpb 25 Bilder

Nach drei Grand Prix in den Punkterängen ging Nico Hülkenberg in Abu Dhabi leer aus. Sein Grand Prix war nach 300 Metern zu Ende. Der Force India-Pilot geriet in ein Sandwich aus vier Fahrzeugen, darunter auch sein Teamkollege Paul di Resta. An dessen Auto brach das linke Vorderrad ab.

06.11.2012 Michael Schmidt

Es war Nico Hülkenbergs kürzester Grand Grand Prix seit Suzuka 2010. Damals wurde er von Vitaly Petrov auf der Startlinie gerammt. Diesmal dauerte das Rennen fünf Sekunden oder 300 Meter. Dann stand Hülkenbergs Force India mit abgeknicktem linken Vorderrad in der Auslaufzone der ersten Kurve. Schuldzuweisungen gab es nicht: "Es war bis zu einem gewissen Grad ein normaler Rennunfall."

Hülkenberg im Start-Sandwich

Im Mittelfeld versuchten vier Fahrer nebeneinander in die erste Kurve einzubiegen. Ganz links in Fahrtrichtung Paul di Resta. Neben ihm Kollege Hülkenberg, dann Sergio Perez und ganz rechts außen Bruno Senna im Williams. Am Einlenkpunkt ging Hülkenberg die Straße aus. "Alles begann mit einem schlechten Start", berichtet Hülkenberg.
 
"Die Kupplung hat nicht so gepasst wie erwartet. Da war viel zu wenig Drehmoment. So befand ich mich schon mal auf dem Hinterfuß. In der ersten Kurve ist es dann eng geworden. Paul hat mich nach rechts gedrückt, aber da war schon Perez, der wegen Senna nicht weiter rüber konnte. Ich konnte nirgendwo hin. Da hat sich Pauls Vorderreifen mit meinem verkantet."

Fünfter Ausfall in Runde eins

Es war nicht der erste Startcrash des Rheinländers. Von seinen 37 Rennen in der Formel 1 waren fünf schon vor der ersten Durchfahrt über Start-Ziel beendet. In Abu Dhabi schaute er sich den Rest des Grand Prix am Fernsehschirm an. Und ärgerte sich, weil es erneut eine gute Gelegenheit gewesen wäre, Punkte abzusahnen.

Teamkollege Di Resta kam mit drei Boxenstopps in der ersten, der neunten und der 39. Runde noch auf dem neunten Platz. "In dem Rennen wäre bei einem guten Start einiges für mich drin gelegen. Ich wäre hoch in den Punkten gelandet. Aber hätte, hätte, Fahrradkette. Das hilft mir jetzt auch nichts mehr." Für Force India wird es jetzt im Kampf mit Sauber um Platz sechs eng. Die Eidgenossen haben den Vorsprung auf 29 Punkte ausgebaut.

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