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Abu Dhabi Niederlage

Red Bull verteilt Geschenke

Webber vs. Button - GP Abu Dhabi 2011 Foto: xpb 50 Bilder

Die ganze Saison hat Red Bull das Geschehen dominiert. Doch in Abu Dhabi war die Konkurrenz auf dem Podium zum ersten Mal unter sich. Die Niederlage kann sich Red Bull zum Teil selbst zuschreiben. Zum anderen Teil war es auch einfach Pech.

13.11.2011

Die große Serie ist gerissen. Nach 19 Rennen ohne größere Probleme schrieb Sebastian Vettel zum ersten Mal wieder einen Nuller. Ein plötzlicher Reifenschaden in Kurve zwei sorgte für das frühe Aus in Abu Dhabi. "Besser heute als im vergangenen Jahr", kommentierte Teamchef Christian Horner das Pech mit einem gequälten Grinsen.

Red Bull mit Problemen beim Boxenstopp

Vettel selbst war das Grinsen vergangen. Wer den ehrgeizigen Heppenheimer kennt, der weiß, wie sehr ihn Niederlagen ärgern. Auch Niederlagen, für die er selbst nichts kann. "Das Problem hat sich nicht angedeutet", erklärte Horner anschließend. "Der Reifen hat plötzlich einfach Luft verloren. Unser erster Verdacht ist, dass irgendein verlorenes Teil von einem Rahmenrennen zu dem Defekt geführt hat."

Nachdem der erste Red Bull aus dem Rennen war, hatte man mit Mark Webber nur noch ein Eisen im Feuer. Von Platz vier gestartet machte sich der Australier zunächst auf die Verfolgung von Jenson Button, der mit KERS-Problemen kämpfte. "Aber anstatt Jenson zu überholen, haben wir beim ersten Boxenstopp einen Platz gegen Felipe Massa verloren", schimpfte Horner.

Verantwortlich für den Platzverlust war ein ungewöhnlicher Fehler der Boxencrew. "Die Radmutter hat sich vom Schlagschrauber gelöst", erklärte der Teamchef anschließend. Der Blick auf die Zeiten verrät, dass Webber beim zweiten Stopp mehr als fünf Sekunden schneller war als beim ersten.

Red Bull pokert mit drei Stopps

Der Frust des Australiers sollte nicht weniger werden. 18 Runden lang schaute er Felipe Massa in den Heckflügel, dann entschied sich Red Bull zu einer ungewöhnlichen Maßnahme. "Wir haben da etwas gepokert", gibt Horner zu. "Wir haben auf eine Dreistopp-Strategie umgestellt, um vielleicht noch an Button und Massa vorbeizukommen. Mit Massa hat das auch funktioniert."

Die Experten stritten sich nach dem Rennen, ob die Taktik die richtige war. Immerhin kam Webber damit an Massa vorbei, der es dem 35-Jährigen mit seinem Dreher auch nicht gerade schwer machte. Viel verlieren konnte man auch nicht, da Nico Rosberg schon zu weit zurücklag.

Doch schon wenige Runden nach dem zweiten Reifenwechsel war klar, dass Button außer Gefahr war. Vor dem Stopp hatte der McLaren-Pilot acht Sekunden Rückstand, am Ende waren es zehn. McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh schmunzelte: "Ich war nicht überrascht, aber ich war auch nicht gerade unzufrieden, als ich gesehen habe, dass Mark noch einmal mit den weichen Reifen losfuhr."

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