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Schwere Körperverletzung

Renault-Mitbesitzer will Sutil anzeigen

Adrian Sutil Foto: Force India 20 Bilder

Adrian Sutil muss nach einem Disco-Zwischenfall mit einer Anzeige wegen schwerer Körperverletzung rechnen. Der bei dem Vorfall verletzte Mitbesitzer des Lotus-Renault-Rennstalls, Eric Lux, kündigte am Montag an, gegen den deutschen Force-India-Fahrer vorgehen zu wollen.

16.05.2011

Sein Schweizer Anwalt teilte mit, Lux werfe Sutil einen "tätlichen Angriff und schwere Körperverletzung" vor. Sutil hatte zuvor in einer Erklärung eingeräumt, bei "einer sehr unglücklichen Aktion" eine andere Person "vollkommen unabsichtlich" verletzt zu haben.

Sutil verletzt Lux in Shanghai

Hintergrund ist ein Vorfall vom 17. April nach dem Großen Preis von China in Shanghai. Medien hatten berichtet, dass es bei einer Feier zum Sieg des McLaren-Piloten Lewis Hamilton zu einem Streit gekommen sei. Lux sei dabei von einem Glas am Hals verletzt worden. Die Wunde habe im Krankenhaus genäht werden müssen.

Was genau in dem bekannten "M1NT"-Club vorgefallen ist, bleibt allerdings noch unklar. Sutil betonte, er sei bei der Veranstaltung als "Privatperson" gewesen. "Ich bedauere den Vorfall sehr und habe mich entsprechend entschuldigt", erklärte der Gräfelfinger.

Lux will Anzeige erstatten

Knapp einen Monat später entschied sich Lux nun aber, gegen Sutil vorzugehen. Nach Eingang der Anzeige werde auch der Internationale Automobilverband FIA und Force India als Sutils Arbeitgeber über die Sache informiert. Zudem schloss Lux nicht aus, auch gegen andere Beteiligte an dem Vorfall vorzugehen.

Sutil reagierte noch nicht persönlich auf die neuen Entwicklungen. Sein Manager Manfred Zimmermann erklärte, man habe die Ankündigung der Anzeige aus der Presse erfahren. So einfach will man sich im Sutil-Lager aber nicht den schwarzen Peter unterschieben lassen: "Adrian Sutil hat in den letzten Wochen mehrfach versucht, Kontakt zu Herrn Lux aufzunehmen, um über den unglücklichen Vorfall zu reden. Leider war Herr Lux dazu nicht bereit."

Sutil spricht von "unglücklichem Unfall"

Einem möglichen Gerichtsverfahren blickt das Sutil-Lager relativ gelassen entgegen: "Da es sich bei dem Vorfall in Shanghai um einen sehr unglücklichen Unfall handelte und Adrian Sutil vollkommen unabsichtlich Herrn Lux eine Verletzung zugefügt hat, sind wir davon überzeugt, dass es auch zu einem entsprechenden Urteil kommt, sollte es überhaupt zu einem Gerichtsverfahren kommen."

"Bis zu einer Klärung des Vorfalls vor Gericht, gilt auch für Adrian Sutil die Unschuldsvermutung. Adrian Sutil hat in seiner Vergangenheit noch nie mit Gewalt zu tun gehabt und jeder der Adrian Sutil kennt, weiß, dass er niemanden angreifen oder absichtlich verletzen würde."

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