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Adrian Sutil chancenlos in Bahrain?

"Wir haben überall Nachholbedarf"

Adrian Sutil - GP Bahrain 2014 Foto: xpb 19 Bilder

Mit null Punkten aus den ersten beiden Rennen verlief der Start in die Sauber-Karriere für Adrian Sutil mehr als holprig. Am Piloten selbst liegt es nicht. Das Auto ist in vielen Bereichen noch eine Baustelle. Vor allem das Gewichtsthema nervt den Piloten.

03.04.2014 Tobias Grüner

Adrian Sutil hat sich seinen Einstand bei Sauber wohl etwas anders vorgestellt. In Malaysia war der Bayer zuletzt weit von WM-Punkten entfernt. Erst passte die Pace nicht, dann spielte auch noch die Technik verrückt. Kurz nach Rennhalbzeit wollte sein C33 einfach nicht mehr weiter. "Es war ein Batterieproblem. Dadurch haben wir die Energieversorgung verloren. Der Motor ist einfach ausgegangen", berichtet der Pilot nüchtern.

Immerhin haben die limitierten Teile der Antriebseinheit bei dem Ausfall keinen Schaden genommen. Sutil muss somit erst einmal keine Strafe fürchten. Auch für Teamkollege Esteban Gutierrez war das Rennen vorzeitig beendet. Nach dem zweiten Boxenstopp ging es nicht mehr weiter. Die Ingenieure haben das Problem mittlerweile lokalisiert. Das Gaspedal war nicht mehr ganz in die Ausgangsstellung zurückgekommen. Ein paar Millimeter reichten schon, und das Getriebe wollte den ersten Gang nicht einlegen.

Sauber ohne große Erwartungen in Bahrain

Auch in Bahrain sieht es für Sauber nicht vielversprechend aus. "Hier waren wir noch nie besonders gut", dämpfte Teamchefin Monisha Kaltenborn die Erwartungen. Auch Sutil sieht keinen Grund dafür, warum es plötzlich die große Wende geben sollte. "Ich hoffe es wird besser, aber ich erwarte keine großen Schritte."

Die Sauber-Fans müssen sich wohl noch bis Barcelona gedulden. Dann soll das neue Leichtgewichtchassiss debütieren. "Wir haben einen Plan seit Melbourne. Gewicht reduzieren ist einer der wichtigsten Punkte. Wir haben eine kleine Maßnahme für Bahrain. Danach kommt dann mehr. Das ist pure Rundenzeit. Nach Barcelona sollten wir ganz gut dabei sein mit dem Gewicht. Aber natürlich wird es noch immer noch nicht perfekt sein", so Sutil.

Sutil sieht überall Nachholbedarf

Das Gewichtsthema nervt mittlerweile, ist aber nicht das einzige Problem: "Wir haben überall Nachholbedarf", erklärt Sutil. "Das Gewichtsproblem fährt immer mit. Das ist theoretisch das Einfachste, das man ändern kann. Es dauert seine Zeit, die Teile etwas leichter zu produzieren. Das stört irgendwie. Wir haben immer im Hinterkopf, dass wir damit die Rundenzeit sofort verbessern könnten. Bei der Aerodynamik sind die Fortschritte immer theoretisch. Das muss erstmal funktionieren."

Auch in Sachen Setup und beim Ferrari-Motor ist im Vergleich zur Konkurrenz noch Luft nach oben. "Das Auto liegt noch nicht so, wie es liegen soll. Mit den Reifen hatten wir, wie alle anderen auch, wenig Grip. Es war wohl einfach zu heiß. Auf den Geraden gibt es bestimmt schnellere Autos. Aber auch da machen wir Fortschritte. Auch von der Software und den ganzen System sind wir noch nicht da, wo wir sein sollten. Wir machen Schritt für Schritt Fortschritte. Das ist wichtig."

Weniger Reifenverschleiß dank später Startzeit

In Bahrain hofft Sutil, dass die spätere Startzeit beim Reifenverschleiß hilft. Zum ersten Mal wird in der Wüste nachts gefahren. "Der Unterschied zu Malaysia wird groß sein. Hier sind die Temperaturen deutlich geringer. Das wird aber auch nicht leicht. Das dritte Training ist um 15 Uhr. Das Qualifying startet um 18 Uhr. Da sind die bisher gesammelten Informationen nicht so hilfreich. Wir haben Erfahrung aus Abu Dhabi, auf die wir zurückgreifen können. Immerhin wird es im Rennen entspannter zu fahren. Der Hinterreifen wird in der Hitze stark belastet. Das fällt bei niedrigeren Temperaturen etwas geringer aus."

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