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Adrian Sutil erkämpft einen Punkt

"Wir sind immer noch zu langsam"

Adrian Sutil - GP Singapur 2013 Foto: xpb 58 Bilder

Adrian Sutil hat mit etwas Glück und viel Einsatz in Singapur noch einen WM-Punkt erkämpft. Damit kann der Force India-Pilot aber nicht zufrieden sein. Er würde in der Fahrerwertung gerne noch in die Top Ten nach vorne kommen.

23.09.2013 Tobias Grüner

Adrian Sutil wirkte nach dem GP Singapur etwas ernüchtert. Zwei Stunden hatte er im Cockpit mit der Konkurrenz und seinem Auto gekämpft. Am Ende sprang allerdings nur ein mageres Pünktchen heraus. "Zum Glück", schnaufte der Bayer. "Sonst wäre es viel Arbeit für nichts gewesen."
 
Von Startplatz 15 war von Anfang an klar, dass es mit einem Top Ten-Ergebnis nicht einfach werden würde. Und dann ging das Rennen auch noch schlecht los. Sutil ließ als einziger Pilot die härteren Mischung zu Beginn aufziehen. "Ich habe gedacht: Gut, dann zeige ich den anderen jetzt, dass es auch damit geht."

Schlechter Start auf harten Reifen

Doch schon in der ersten Runden verlor Sutil an Boden. "Es ist am Anfang schwierig, mit den harten Reifen in die Gänge zu kommen. Das dauert, bis die Grip aufbauen. Da habe ich 2 Plätze verloren. Aber das war die Strategie. Ich habe es riskiert. Und am Ende ist ein Punkt herausgekommen."

Am Ende wäre sogar noch ein wenig mehr drin gewesen. In den Schlussrunden holte Sutil schnell auf Nico Hülkenberg im Sauber auf. "Ich habe mal versucht anzugreifen, aber bin nicht vorbeigekommen. Das war ein großer Zug bis zum 7. Platz. Da war alles möglich. Ein Fehler von einem und dann wäre da noch mehr drin gewesen. Aber das sind alles gute Fahrer. Die machen keinen Blödsinn."

Im Gegensatz zu Hülkenberg, der nach dem Wechsel in der Safety-Car-Phase bis zum Ziel durchfahren konnte, musste Sutil in der 40. Runde noch einmal zum dritten Reifenwechsel an die Box. "Ich konnte keine Zweistopp-Strategie bis zum Ende fahren. Das hat bei uns nicht gereicht. Vielleicht hätten wir in der Safety-Car-Phase draußen bleiben können. Wer weiß, was dann noch passiert wäre. Da war heute so viel los auf der Strecke."

Sutil nicht zufrieden mit Force India-Pace

Trotz des Punktes konnte Sutil mit dem Wochenende nicht glücklich sein. Seit einigen Rennen festigt sich der Eindruck, dass Force India gegenüber der Konkurrenz verloren hat. "Im Qualifying war ich mit der Pace nicht zufrieden. Im Rennen war es ein bisschen besser. Wir sind aber noch grundsätzlich zu langsam. Das muss man sagen. Im Rennen war alles am Limit. Ich habe alle Chancen ausgenutzt, die sich geboten haben. Und trotzdem nur Zehnter."

"Wir müssen daran arbeiten, die Reifen länger am Leben zu halten. Paul war auf den Longruns etwas besser. Dafür war ich schneller auf einer Runde. Das war hier vom Speed her ähnlich wie Monza." Sutil bleibt dennoch optimistisch. "Ich hoffe, dass es in Korea ein bisschen vorwärts geht. Wir müssen pushen. Die Reifenmischungen werden interessant – wieder Medium und Supersoft. Da könnte etwas gehen."

Sutil will Di Resta noch überholen

Seine persönlichen Ziele scheinen bereits außer Reichweite. Aktuell liegt Sutil in der Fahrerwertung mit 26 Punkten auf Rang 11. "Ich wollte am Anfang des Jahres besser als Rang 9 werden. Das sieht jetzt beim Blick auf den Punktestand etwas schwierig aus. Es wäre aber gut, wenn ich wenigstens noch in die Top Ten komme." Den Plätz hält übrigens gerade Teamkollege Di Resta - mit 10 Punkten Vorsprung.

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