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Adrian Sutil feiert Jubiläum

Erstes Podium im 100. Rennen?

Adrian Sutil GP Ungarn 2013 Foto: xpb 83 Bilder

Adrian Sutil feiert in Budapest Jubiläum. Der Force India-Pilot steht vor seinem 100. Grand Prix. Als Geschenk zum runden Rennen wünscht sich der Bayer eine Torte und ein Podium. Es wäre das Erste in seiner Karriere.

25.07.2013 Tobias Grüner

Adrian Sutil mag nicht zu den populärsten Rennfahrern Deutschlands zählen. Doch alleine seine Ausdauer und seine Loyalität verdienen Respekt. Am Sonntag fährt der Gräfelfinger sein 100. Rennen in der Königsklasse - alle für den gleichen Rennstall. Nur 63 Piloten standen in der Geschichte der Königsklasse häufiger am Start.

"Das ist eine runde Zahl, aber so viel bedeutet das auch nicht. Ich fühle mich damit aber irgendwie ein bisschen älter", grinste der Jubilar. Zum alten Eisen möchte der 30-Jährige aber nicht gezählt werden. "Denkt doch mal an Rubens Barrichello. Der hatte über 300. Da bin ich noch ein Stück entfernt."

Podium als oberstes Ziel

Außerdem habe er noch einige Ziele in der Formel 1, die er gerne noch erreichen möchte. "Zunächst einmal möchte ich vor allem noch aufs Podium", so Sutil. "Wir hatten schon mehrmals die Möglichkeit, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Es ist fast verhext." Zuletzt lag Sutil in Silverstone aussichtsreich. "Da habe ich schon geglaubt, jetzt ist es so weit. Aber dann kam das Safety-Car und es klappte wieder nicht."

Die nächste Möglichkeit für den Angriff auf die Pokalplätze ergibt sich am Sonntag. Ein Podium zum Jubiläum würde natürlich passen. Budapest hat schon mehrmals unvorhergesehene Ergebnisse hervorgebracht. "Jenson Button hatte hier ja auch nach mehr als 100 Rennen den ersten Sieg gefeiert", erinnert Daueroptimist Sutil an das Budapest-Rennen 2006.

Bleibt Sutil seinem Team treu?

Sollte es nicht klappen, wird Sutil es weiter probieren. Auf eine Sache legt er allerdings wert. "Ich hätte zumindest gern eine Torte. Nach 100 Grand Prix beim gleichen Rennstall sollte das drin sein. Am besten ein Formel 1-Auto aus Kuchenteig." Als Sutil 2007 in der Formel 1 angefangen hat, hieß das Team noch Spyker. Mittlerweile ist der Deutsche das Gesicht von Force India.

Obwohl er sich nach 6 Saisons weiterhin bei seinem Arbeitgeber wohl fühlt, schließt er einen Wechsel in der kommenden Saison nicht aus – vorausgesetzt das richtige Angebot kommt auf den Tisch. "Es ist aber noch etwas früh, darüber nachzudenken. Wenn es soweit ist, spreche ich auf jeden Fall erst einmal mit Vijay (Mallya)."

Sutil weiß aber auch, dass die Chance auf den lange angepeilten Podiumsplatz mit einem größeren Team steigen würde. "Der Unterschied zwischen uns und den Top-Teams ist, dass bei uns alles 110 Prozent passen muss, um überhaupt eine Chance auf das Podium zu haben. Die großen Teams fahren auch bei Fehlern immer noch ein gutes Ergebnis ein."

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