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Adrian Sutil

Force India strategisch zu unflexibel

Sutil GP China 2011 Foto: xpb 32 Bilder

Von Platz elf auf Platz 15 - die Bilanz von Adrian Sutil beim GP China fällt enttäuschend aus. Der Deutsche sieht den Grund für das schlechte Abschneiden in der Reifen-Taktik. Für Unterhaltung sorgte Sergio Perez im Sauber.

18.04.2011 Bianca Leppert

Wer in dieser Saison Herr der Reifen ist, hat die halbe Miete für ein erfolgreiches Jahr in der Tasche. Doch wie andere Teams entschied sich Force India für die im Nachhinein betrachtet schlechtere Zweistopp-Strategie. Paul di Resta verlor drei Plätze im Rennen, Adrian Sutil gleich vier.

Sutil setzt zu stark aufs Qualifying

"Ich hing nach einem guten Start etwas hinter meinem Teamkollegen fest", schildert Sutil. "Wir wollten eine Zweistopp-Strategie machen. Das war aber keine gute Idee. Ich hatte große Probleme mit den Reifen. Sie haben bereits nach vier bis fünf Runden abgebaut."

Sutil setzte im Qualifying auf ein härteres Setup als sein Teamkollege. Ob das wirklich die richtige Entscheidung war, sieht der Gräfelfinger nun kritisch. "Wir haben gemerkt, dass das Qualifying doch nicht so viel Bedeutung hat. Viel wichtiger ist eine gute Rennpace, weil man so im Rennen noch Plätze herausholen kann."

Perez entschuldigt sich bei Sutil

Das wäre dem Deutschen vielleicht gelungen, wenn das Team flexibler auf den Reifenabbau reagiert hätte. Bei der einsetzenden Reifenabnutzung nach vier Runden bot sich für Sutil und seinen Ingenieur die Gelegenheit, auf drei Stopps umzuschwenken. "Ich habe im Auto geschrien, dass die Reifen immer schlechter werden", erzählt Sutil. "Aber im Auto weiß man nicht, wie es insgesamt aussieht." In Absprache mit seinem Ingenieur hielt er an zwei Stopps fest. "Hinterher ist man immer schlauer", weiß Sutil.

Einen dritten Stopp machte trotzdem noch - wenn auch nicht ganz unfreiwillig. Sergio Perez krachte ihm in Runde 47 ins Auto. "Er hat sich an einer Stelle daneben gesetzt, wo man das nicht sollte", meint Sutil. "Aber er hat sich entschuldigt und es ist jetzt ok für mich." Ein kleiner Trost: Mit den frischen Reifen gelang Sutil noch die viertschnellste Rennrunde.

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