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Adrian Sutil sauer

"Leistung im Regen eine Katastrophe"

Adrian Sutil - Force India - Formel 1 - GP Belgien - Spa Francorchamps - 23. August 2013 Foto: xpb 66 Bilder

Adrian Sutil verpasste in Spa nur knapp den Einzug in die Top Ten. Der Force India-Pilot schimpfte gleich auf mehrere Kollegen, die ihm in der zweiten Quali-Runde im Weg standen. Und der Bayer schimpfte über die mangelnde Pace seines Force India im Regen.

24.08.2013 Tobias Grüner

Bei Force India konzentrierte sich die gesamte Aufmerksamkeit nach dem Qualifying von Spa auf Paul di Resta. Der Schotte hatte um ein Haar die Pole Position verpasst. Adrian Sutil fühlte sich um seine Chance auf einen guten Startplatz betrogen. Der Deutsche fiel schon im Q2 durch den Rost. Auf Rang 12 verfehlte er knapp den Einzug in die Top Ten. Schuld am vorzeitigen Ausscheiden, war laut Sutil das unkollegiale Verhalten einiger Kollegen.

"Grosjean, Hülkenberg und Rosberg haben ihre Reifen warmgefahren und nicht in den Spiegel geschaut. Das war meiner Meinung schon über dem Limit. Aber irgendwie hat das keiner gesehen", schimpfte der 30-Jährige. "Ich hätte gerne, dass das zumindest mal angeschaut wird. So stark wurde ich im Qualifying noch nicht aufgehalten, und es sieht keiner. Das war in den Kurven 5,6,7 und 8. Und Grosjean hat mich am Ende überhaupt nicht mehr vorbeigelassen."

Sutil fordert Gleichbehandlung

Die Force India-Verantwortlichen baten die FIA nach der Sitzung darum, sich die betreffenden Szenen noch einmal anzuschauen. "Es ist zwar nur Samstag, aber ich möchte auch niemandem etwas schenken. Wenn die anderen immer zu den Stewards rennen, dann möchte ich auch, dass das bei mir gleich behandelt wird. Die zwei Zehntel zum Q3 waren locker drin. Das ärgert mich natürlich."

Neben der Blockade seiner Kollegen ärgerte sich Sutil auch über sein Auto. "Es war heute ein Kampf mit stumpfen Waffen. Die Performance im Regen ist eine Katastrophe. Wir wissen einfach nicht, wie wir das hinbekommen. Wir haben alles versucht. Wir probieren da schon so lange herum und bekommen es nicht hin. Da mache ich mir langsam schon ein paar Gedanken."

Sutil hadert mit neuen Pirelli-Reifen

Die Situation scheint wie verhext. "Seitdem Pirelli den neuen Reifen gebracht hat, haben wir einfach extrem im Regen verloren. Da waren wir immer so stark. Jetzt kämpfen wir um Platz 15 und 16. Das kann nicht sein. Es liegt nicht einfach am Setup. Es hat wohl was damit zu tun, wie man den Reifen behandelt. Wie der Druck ist. Wie man sie anfährt. Aber wir haben schon so viel versucht. Das hat auch zu unterschiedlichen Ergebnissen geführt. Aber ich kann nicht sagen, dass wir es verstehen."

Wegen der Schwäche auf den profilierten Gummis ist das Wunschwetter für den Rennsonntag klar: "Ich hätte natürlich lieber trocken. Aber das scheint wohl nicht in Erfüllung zu gehen. Die Vorhersage sieht nass aus."

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