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Adrian Sutil mit neuem Auto

Sauber noch in der Experimentierphase

Sauber - Formel 1 - Bahrain - Test - 19. Februar 2014 Foto: xpb 19 Bilder

Adrian Sutil ist am ersten Testtag von Bahrain mit einem komplett veränderten Sauber ausgerückt. Das Ergebnis sah auf den ersten Blick ähnlich schlecht wie in Jerez aus: 3,5 Sekunden Rückstand und ein Dreher. Doch im Cockpit fühlte der Pilot den Fortschritt.

19.02.2014 Tobias Grüner

Beobachter staunten beim Anblick des Sauber C33 in Bahrain nicht schlecht. Als sich Neuzugang Adrian Sutil am Mittwoch (19.2.2014) auf die ersten Kilometer machte, konnte man viele neue Teile erkennen. Frontflügel, Heckflügel, Leitbleche und Zusatzflügel – das komplette Aeropaket bekam ein Upgrade.

Elektronische Bremse zwingt Sutil erneut in Dreher

"Das war ein komplett anderes Auto", erklärte Sutil später. Im Cockpit machte sich das vor allem durch mehr Abtrieb und eine stabilere Kurvenlage bemerkbar. Doch ein Problem konnte durch die Karbon-Teile nicht gelöst werden - die elektronische Bremse. Noch immer klagt der Pilot über eine schlechte Rückmeldung beim Tritt auf das linke Pedal.

"Ich muss richtig meinen Fahrstil ändern. Du kannst nicht so kräftig reintreten wie früher. Daran muss man sich erst gewöhnen", so Sutil. Schon in Jerez war der Wahlschweizer 2 Mal abgeflogen. In Bahrain drehte der Sauber C33 erneut eine Pirouette. "Ich bin bei Highspeed auf die Bremse getreten und das Auto ist einfach ausgebrochen. Da gab es kein Halten mehr."

Zum Glück für Sutil hatte die erste Kurve des Bahrain International Circuit genug asphaltierten Auslauf zu bieten. Der Sauber musste allerdings abgeschleppt werden. "Das kann passieren. Wir sind immer noch beim Testen. Da kann man mal die Grenzen austesten." In Sachen Brake-by-Wire hofft der Bayer auf die Unterstützung der Ingenieure. "Die müssen die Mappings programmieren."

Sauber zeigt noch nicht den wahren Speed

Beim Auftakt in Bahrain habe man aber erneut viel lernen können. Mit der Setup-Arbeit habe man aber noch nicht begonnen. Sutil hofft, dass er nach seinen beiden freien Tagen beim nächsten Einsatz am Samstag auch mal an der Abstimmung arbeiten kann, um das Auto schneller zu machen.

Der relativ hohe Abstand zur Spitze stört ihn nicht. "Nico (Hülkenberg) war bei seiner schnellen Runde auf weichen Reifen. Wir sind noch in der Experimentierphase. Das sagt noch gar nichts über den Speed. Wir zeigen in Melbourne was wir können." Immerhin sieht es in Sachen Zuverlässigkeit schon ganz gut aus. Mit 82 Runden war Sutil der fleißigste Pilot. "Mit dem Motor hatten wir keine Probleme. Aber auf der sicheren Seite sind wir noch nicht", warnt der Fahrer.

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