Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Adrian Sutil

"Nicht schon wieder Kimi Räikkönen"

GP Deutschland 2009 Foto: Red Bull 60 Bilder

Adrian Sutil wird nicht gerade als der glücklichste Formel 1-Pilot in die Geschichte eingehen. Das Pech des Deutschen trägt vor allem einen Namen: Kimi Räikkönen. Am Nürburgring kamen sich die beiden schon wieder in Quere.

12.07.2009 Tobias Grüner

In der 27. Runde schlug das Schicksal bei Adrian Sutil wieder zu. Bei der Ausfahrt aus der Boxengasse kollidierte der Deutsche mit Kimi Räikkönen. Während der Ferrari weiterfahren konnte, eierte der Force India eine Runde um die Strecke bevor er sich beim fälligen Reparaturstopp eine neue Nase holen konnte.

Schon im vergangenen Jahr in Monaco sorgte ein Fahrfehler von Räikkönen dafür, dass Sutil auf Platz vier liegend ins Aus befördert wurde. Nun blieben dem Deutschen schon wieder sicher geglaubte Punkte verwehrt.

Normaler Rennunfall

"Ich kam aus der Box und das Team hat mir gesagt, dass von hinten die beiden Ferrari kommen", erklärt Sutil den Unfall aus seiner Sicht. "Mit kalten Reifen habe ich versucht meine Position zu verteidigen. Ich dachte, dass Kimi vielleicht ein bisschen mehr Platz nach außen hat. Aber ich will niemanden beschuldigen. Das war ein normaler Rennunfall."

Dieser Meinung schloss sich die Rennleitung an. Bei einer Untersuchung noch während des Rennens blieben beide Piloten ohne Strafe. Auch Räikkönen sah keinen Anlass für Maßnahmen. "Beide Piloten haben ihre Position verteidigt. Da passiert so etwas schon einmal. Es war ein normaler Rennunfall."

Top-Teams ohne Respekt?

Für Sutil hatte die Kollision allerdings schwerere Folgen als für seinen Gegner. "Ich habe dabei so viel Zeit verloren, dass ich keine Chance mehr hatte." Dass es ein besonderer Zufall war, dass schon wieder Kimi den Punkteplatz verhinderte, wollte der Gräfelfinger nicht überbewerten. "Zuerst dachte ich schon: Oh Gott, nicht schon wieder Kimi. Aber ich habe kein besonderes Problem mit ihm."

Allerdings kam Sutil dann doch mit einer interessanten These: "Es kann schon sein, dass die Top-Teams nicht so viel Respekt vor einem Force India haben, die da plötzlich in der Spitze sind." Vor dem Unfall fuhr der 26-Jährige das Rennen seines Lebens. Nach einem überragenden Qualifying und einer guten Startphase bog er als Zweiter in die Boxengasse zum Tanken ab: "So gut lag ich in meiner Karriere noch nie."

Gesamtfazit positiv

Wenn Kimi nicht dazwischen gekommen wäre, rechnete sich Sutil gute Chancen aus, auf Rang sieben zu landen. "Ein Punkt wäre aber auf jeden Fall drin gewesen." Am Ende zog der Deutsche dann doch noch ein positives Fazit. "Es hat viel Spaß gemacht da vorne rumzufahren. Natürlich ist es im ersten Moment enttäuschend, aber insgesamt war es ein sehr gutes Wochenende. Ich bleibe natürlich wie immer optimistisch."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden