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Adrian Sutil

Platz acht nicht mehr das Ziel

Adrian Sutil Foto: xpb 58 Bilder

Mit einer überzeugenden Qualifying-Vorstellung in Sao Paulo untermauerte Adrian Sutil seinen Anspruch auf Rang neun in der Fahrerwertung. Im Rennen möchte der Force India-Pilot nun aber noch weiter nach vorne als den ursprünglich angepeilten achten Platz.

26.11.2011 Tobias Grüner

Adrian Sutil hat sein erstes Ziel an diesem Wochenende erreicht. Im Teamduell gegen Paul di Resta steht es nun offiziell 10:9 für den Deutschen. Eigentlich hatte der Bayer die Sache schon früher zu seinen Gunsten entschieden. Doch in Korea wurde Di Resta mit einer fragwürdigen Strategie auf den besseren Startplatz gelotst. So musste Sutil bis zum letzten Rennen auf die erste Führung warten.

Sutil will Petrov noch einholen

Die wichtigere Aufgabe für das Brasilien-Wochenende lautet allerdings, einen Platz in den Top Ten der Fahrerwertung zu sichern. Im Vorjahr scheiterte er punktgleich mit Rubens Barrichello ganz knapp auf Rang elf. Auf diesem Platz liegt er nun erneut - dieses Mal ist es Nick Heidfeld, der mit der gleichen Anzahl an WM-Zählern aber mit dem besseren Einzelergebnis den zehnten Rang belegt.

Sutil orientiert sich aber nicht an Heidfeld, sondern mehr an dessen Teamkollegen Vitaly Petrov. Vier Punkte benötigt der Force India-Pilot beim Saisonfinale, um den Russen zu übertrumpfen. Der direkte Konkurrent startet nur von Rang 15. Ein achter Platz würde also ausreichen. Mit Startplatz acht ist die Ausgangsposition günstig.

Reifennachteil für Sutil?

"Ich orientiere mich immer nach vorne", gibt sich Sutil selbstbewusst. Einen achten Platz würde er jetzt nicht so einfach annehmen. "Mercedes und Ferrari haben sicher das schnellere Auto, aber vielleicht ergibt sich ja im Rennen eine Möglichkeit. Unsere Longruns sind nicht schlecht. Das Auto fühlt sich schon das ganze Wochenende gut an." Felipe Massa und Nico Rosberg stehen am Sonntag direkt vor dem Force India in der Startaufstellung.

Besser wäre die Ausgangsposition, wenn er in der Qualifikation Reifen gespart hätte. Sowohl im Q1 als auch im Q2 legte er einen unnötigen zweiten Run hin. "Das hätte nicht sein müssen. Wir wollten aber auf Nummer sicher gehen. Ich war selbst etwas verwundert, dass die anderen nicht so stark waren."

Augenmerk liegt auf dem Start

Dass es zu einer besseren Startposition gereicht hätte, glaubt Sutil aber nicht. "Ich habe meine schnellste Zeit mit einem Reifen gefahren, der schon eine Runde drauf hatte. Wir sind immer mehrere Runden gefahren und haben dazwischen immer eine Abkühlrunde eingelegt."

Ob es am Sonntag regnet, ist dem Deutschen egal. "Es erhöht sicher etwas das Risiko und sorgt für Action. Mir ist beides recht." Wichtig ist vor allem der Start: "Da muss man den schmalen Grat zwischen Sicherheit und Angriff finden."

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