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Adrian Sutil

"Wir sind immer noch fünfte Kraft"

Adrian Sutil - Force India - Formel 1 - GP Spanien - 10. Mai 2013 Foto: xpb 39 Bilder

Bei Force India machte sich nach dem Freien Training von Barcelona Erleichterung breit. Der Großangriff der Konkurrenz schien verpufft. Noch immer scheinen Adrian Sutil und Paul di Resta sichere Punktekandidaten zu sein - vor McLaren, vor Sauber und vor Williams.

10.05.2013 Tobias Grüner

Barcelona ist der Gradmesser. Wer hier gut ist, sollte auch bei den nächsten Rennen bis zur Sommerpause gut aussehen. Groß war deshalb die Spannung, ob sich im Kräfteverhältnis etwas verschiebt. McLaren, Williams und Sauber waren mit größeren Update-Paketen angereist. Doch nach dem Trainingsfreitag erinnerte das Bild stark an die vier Rennen vom Übersee-Auftakt.

Force India behält Nase vorn

Vor allem von McLaren hatte man mehr erwartet. Jenson Button wollte eigentlich im Qualifying locker in die Top Ten fahren. Im zweiten Training landete der Weltmeister von 2009 nur auf Rang 12. Vor allem bei Force India sah man das mit Erleichterung. Adrian Sutil bezeichnete den Freitag als "normalen Trainingstag".

"Wir waren bei den letzten Rennen fünfte Kraft. Und ich denke das sind wir immer noch, zumindest für dieses Wochenende", erklärte der Deutsche zufrieden. Auch Teamkollege Paul di Resta zog ein positives Fazit. "Wir sind immer noch mitten drin im Kampf um die Punkte - und das auf einer Strecke, die nicht zu unseren stärksten gehören sollte. Heute lief es nicht optimal und wir waren trotzdem in den Top Ten. Ich denke, wir können am Sonntag richtig Attacke machen."

Die Plätze 8 und 10 für Sutil und Di Resta sollten der Konkurrenz zu denken geben. Nicht auszudenken, wenn auch noch das erste Experiment mit der FRIC-Aufhängung funktioniert hätte, bei der die Dämpfungen von Voder- und Hinterachse hydraulisch verbunden sind. Doch die neue Technik funktionierte nicht wie geplant und wurde in der Mittagspause wieder ausgebaut.

Probleme mit den harten Reifen

Am Nachmittag erlebte Paul di Resta noch eine Schrecksekunde. Auf der Zielgeraden löste sich beim Schotten plötzlich die Lauffläche des linken Hinterreifen. "Ich habe nur eine Vibration gespürt und bin sofort langsamer gefahren", berichtet der Pilot das Geschehen aus der Fahrerperspektive. "Das war seltsam. Im Reifen war sogar noch Luft. Es war nur die Lauffläche weg."

Bei Pirelli untersucht man den Vorfall noch. Sportchef Paul Hembery vermutet, dass der Reifen überhitzt haben könnte. Auch Sutil hatte kleinere Probleme mit den Gummis. "Den harten Reifen habe ich nicht zum Arbeiten bekommen. Das hat sich durch den ganzen Longrun gezogen. Aber ich bin sicher, dass wir das noch hinbekommen. Vielleicht helfen uns auch die höheren Temperaturen, die am Wochenende erwartet werden."

Mit der Medium-Mischung lief dagegen alles nach Plan. Selbst beim Dauerlauf bot der weichere Reifen konstant Grip und gute Rundenzeiten. Deshalb gibt sich Sutil für das Rennen auch optimistisch. "Mit einer guten Startposition ist hier am Sonntag einiges möglich. Wenn man dann noch einen guten Start hat und alles ordentlich läuft, kann man hier auf Platz fünf oder sechs ins Ziel kommen." Immer noch trauert Sutil der verpassten Chance in Bahrain nach. "Da war die Strecke sicher besser für uns. Mit dem Speed, den wir hatten, hätten wir das Rennen fast gewinnen können."

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