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Änderung des Formel 1-Reglements: 25 Punkte für einen Grand Prix-Sieg

In der Formel 1 soll es künftig für den Sieg in einem WM-Rennen 25 Punkte geben. Außerdem sollen die Top-Vier-Positionen aufgewertet und die ersten zehn Rennfahrer eines Grand Prix mit WM-Zählern belohnt werden.

Diesen Vorschlag machte die neue Formel-1-Kommission am Donnerstag (10.12.) nach ihrer ersten Sitzung unter dem Vorsitz von Bernie Ecclestone und Jean Todt, dem neuen Präsidenten des Motorsport-Weltverbandes FIA. Bereits an diesem Freitag könnte der FIA-Weltrat die Vorschläge absegnen.

Die Veränderungen in der Punktwertung werden damit begründet, dass künftig 26 Fahrer aus 13 Rennställen an der Formel-1-Weltmeisterschaft teilnehmen und damit drei mehr als noch in der vergangenen Saison.

Zehn Fahrer in den Punkten

Bislang gab es für einen Sieg in der Fahrer- und Konstrukteurs-Wertung zehn Punkte. Die mögliche Punktewertung soll zukünftig so aussehen: 25, 20, 15, 10, 8, 6, 5, 3, 2, 1. Dies gab die FIA am Donnerstag bekannt.

Ecclestone hatte schon in der Vergangenheit oftmals die Forderung geäußert, einen Sieg höher zu werten als bisher. Seine Vorschläge gingen bis zu einem Medaillensystem, bei dem nur die ersten drei Piloten eines Rennens etwas Zählbares gutgeschrieben bekommen. Das war allerdings am Protest der Teams und der Fans gescheitert. Die Neubewertung des Punktesystems ist ein Kompromiss, der deutlich mehrheitsfähiger ist.

Verbesserung der Show

Die neue Formel 1-Kommission kündigte außerdem eine Reihe von zusätzlichen Änderungen an, die dem FIA-Weltrat ebenfalls zur Abstimmung vorgelegt werden. Unter anderem wurde die Arbeitsgruppe für das sportliche Reglement, bestehend aus Mitgliedern des Weltverbandes und der F1-Teams, beauftragt, Vorschläge auszuarbeiten, wie man die Show für die Fans ab der Saison 2010 verbessern kann. Außerdem will der Weltverband zukünftig enger mit dem F1-Vermarkter FOM zusammenarbeiten, um die Kommunikation mit Fans und Medien zu verbessern.

Ein weiterer Beschluss betrifft das neue Mercedes-Werksteam. Bernie Ecclestone hat zugestimmt, dass der ehemalige Brawn-Rennstall auch unter neuem Namen und neuem Besitzer die Prämien für die vergangenen Erfolge erhält. „Dieses ist eine Ausnahme, die nur dank dem langjährigen Engagement von Mercedes in der Formel 1 gewährt wurde“, heißt es in dem Statement.

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Tobias Grüner/dpa

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